Archiv der Kategorie: Musik

Schizofilm

In einem meiner nächsten Musikvideos möchte ich gleichzeitig Personen im Set haben, die dort aber gar nicht gleichzeitig waren und sich im Idealfall nie begegnet sind.

Habe daher mal ein wenig mit Premieres Korrekturmasken herumgespielt:

Das ist natürlich weit weg von Perfektion (man beachte den Mostly Wireless Bass), aber für planlos aus der Hüfte geschossen fand ich das Ergebnis ganz gut. Die  automatische Helligkeitsanpassung der Kompaktkameras ist allerdings ein Problem.

He Lücht!

In meinem Weihnachtsmärchen „Piraten im Weihnachtsstress“, das im Dezember im Theater Wedel gelaufen ist, darf ich auch hin und wieder selbst auftreten — in Gestalt des Barkassenführers „He Lücht“, der als Rezitativ durch das Geschehen führt und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Begleitet von den wunderbaren Jungs des Spitzerdorf-Schulauer Männergesangsvereins, der per Video eingespielt wird.

Ich habe von zwei der Rezitative mal Videos zusammengeschnitten. Viel Spaß beim Mitsingen!

Nach der Show ist vor der Show

So, mit erfolgreichem Abschluss des Jahres 2015 ist auch die Theatersaison meines Familienweihnachtsmärchens „Piraten im Weihnachtsstress“ zuende. Über dessen Fortgang habe ich ein Jahr lang im Piratenblog Buch geführt.

Aber es wäre ja schade, wenn es bei dieser einen Aufführungssaison bleiben sollte, oder? Daher habe ich für das Stück eine Website erstellt, die sich an Amateur- und Profibühnen richtet, die vielleicht gerade auf der Suche nach einem neuen Weihnachtsstück ist. Nach Weihnachten ist ja auch immer vor Weihnachten.

Also, hier ist die Website für Piraten im Weihnachtsstress, ein modernes Weihnachtsmärchen.

Was der Weihnachtsmann hauptberuflich macht Große Freude: Ende November ist Premiere meines ersten Theaterstücks!

Liebe Leser, ich freue mich, mitteilen zu können, dass dies Jahr mein erstes echtes Theaterstück aufgeführt wird!

Kurze Kabarettnummern habe ich ja schon eine ganze Menge auf die Bühne gebracht, aber dies wird das erste abendfüllende Werk. Na ja, eher nachmittagsfüllend, denn es wird ein Weihnachtsmärchen, und da wird’s natürlich keine Spätvorstellung geben.

Während das Textbuch noch in Arbeit ist, stehen Ort und Termine bereits fest: gespielt wird im wunderbaren Theater Wedel, und die Termine sind die vier Adventswochenenden 2015, erweitert um eine Handvoll Vorstellungen unter der Woche.

Was die Handlung angeht, sei verraten, dass es ein Piratenstück ist. Und der Weihnachtsmann kommt darin vor. Und die Queen. Und ein autistischer Papagei. Und ein kleiner Junge, der der Frage auf den Grund geht, was der Weihnachtsmann eigentlich macht, wenn nicht gerade Weihnachten ist.

Natürlich wird es Musik geben. Und Gold, viel Gold! Seid genauso gespannt wie ich! Ein bisschen Zeit haben wir ja noch. Obwohl ich bereits die quietschenden Bremsen der Spekulatiuslaster vor den Supermärkten höre…

Ausgezeichneter Blues

Meine „kleine“ Band, die Blueswerft, wurde auf dem Pinneberger SummerJazz-Festival mit dem Bluespreis ausgezeichnet. Was um so unerwarteter war, als dass wir gar nicht wussten, dass wir an einem Wettbewerb teilnahmen.


Foto: www.thomaslorenz.com

Mit von der Partie ebenfalls meine „große“ Band, Körrie Kantner And His Not So Bigband, welche als letzte Band des Festivals den Zuschauern die Zeit bis zur großen Preisverleihung versüßen durfte. Wir taten dies beispielsweise mit dem „Letzten Lied“, von welchem damit erstmals ein Video existiert:

Weckt mich wenn Septemberende ist

Weil’s ein Publikumsrenner des aktuellen Wahlkabaretts „Im Reichstag brennt noch Licht“ am Theater Wedel ist: hier ein Mitschnitt meiner Musiknummer „Weckt mich wenn Septemberende ist“, in der Ben Bewersdorff — wie das Abendblatt schreibt — einen „hinreißenden, singenden Einfaltspinsel mit Heldenstatus“ gibt.

Schön, dass es Zivilcourage gibt.

Die Musik liefert das wunderbare Außerparlamentarische Orchester, das für diese Nummer extra seine Instrumente durchgetauscht hat. Besondere Erwähnung sollte hier unser Trompeter Martin am extra für ihn reduzierten Glockenspiel finden.

Im Reichstag brennt noch Licht

Derzeit funktioniert aber auch gar nichts! Eurorettungen funktionieren nicht; der Bau von Bahnhöfen, Flughäfen und Konzertsälen funktioniert nicht; die Opposition funktioniert nicht, Doktorarbeiten funktionieren nicht. Gottseidank funktionieren auch die Überwachungsdrohnen und der Verfassungsschutz nicht.

Und in allem hängt irgendwie die Bundesregierung drin. Was machen die eigentlich da die ganze Zeit, wenn doch am Ende nichts funktioniert? Wir wollten es wissen und sind nachts mit einem Geheimkommando in den Bundestag eingedrungen. Im Glauben, dort allein in Ruhe recherchieren und enthüllen zu können, doch weit gefehlt: IM REICHSTAG BRENNT NOCH LICHT!

Die Vorbereitungen auf das Kabarett 2013 des Theater Wedel laufen auf Hochtouren: sieben Schauspieler und sechs Musiker brüten abwegige, bösartige und skurrile Szenen aus, immer in der Angst, von der Abwegigkeit, Bösartigkeit und Skurrilität der Realität ausgestochen zu werden.

Ich freue mich, dort wieder am Piano zu sitzen und mit ein paar hervorragenden Musikern zusammenspielen zu dürfen.

Vom 16.8. bis 21.9. im Theater Wedel.

Das Saarland unter den Bands

Ihr kennt das: ihr wollt eine Party, eine Vernissage oder eine internationale Konferenz ausrichten, und es ist kein Platz mehr für Livemusik.

Nein, ich auch nicht. Aber offenbar kennen das viele. Aber mit den Sorgen ist jetzt Schluß! Jetzt heißt es: „Groove ist in der kleinsten Hütte“! Die 1-Quadratmeter-Band ist am Start, und schafft es, auf nicht nur einem sprichwörtlichen, sondern einem buchstäblichen Quadratmeter, das Haus zu rocken.

Und das geht so: Die Band reist stets mit ihrem treuen Teppich Aborg an. Der ist genau einen Quadratmeter groß und wird an der zugewiesenen Stelle entrollt. Die Band nimmt Platz darauf und spielt was das Zeug hält: Jazz- und Bluesklassiker, Boogies und Popsongs, Improvisationen und Eigenkompositionen. Akustisch oder elektrisch, laut oder leise, wie ihr wollt.

Die Musiker sind übrigens die gleichen wie bei der Blueswerft. Aber da brauchen wir viel mehr Platz.

Alles weitere auf www.1qmband.de. Und wem noch ein schöner „1-qm-Spruch“ einfällt (siehe Startseite — immer mal am Browser „Refresh“ drücken), der darf ihn mir gerne mitteilen!