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	<description>Welch ein Name, welch eine Website!</description>
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		<title>Der Lärm gesprengter Ketten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[[]
Wer es noch nicht mitbekommen hat: dies Jahr ist wieder  Fu&#223;ballweltmeisterschaft. Das hei&#223;t: Futter f&#252;r Anh&#228;nger Orwell&#8217;scher  &#220;berwachungstechnologien, &#252;berteuerte und undurchschaubare Verk&#228;ufe von Tickets und &#220;bertragungsrechten, FIFA-Skandale und auch ein bisschen Fu&#223;ball.
Besch&#228;ftigen wir uns jedoch einmal mit den Nationalhymnen. Ich habe im Juni wiederholt die Gelegenheit,  in Z&#252;rich einen Klavierabend zu bestreiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="lightbox[225]" href="/contentfiles/Image/blog/noten_wm_2010.jpg"><img class="contentimg" id="225thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/noten_wm_2010.jpg/thumbnailer/x=500&amp;q=100" /></a></p>
<p>Wer es noch nicht mitbekommen hat: dies Jahr ist wieder  Fu&szlig;ballweltmeisterschaft. Das hei&szlig;t: Futter f&uuml;r Anh&auml;nger Orwell&#8217;scher  &Uuml;berwachungstechnologien, &uuml;berteuerte und undurchschaubare Verk&auml;ufe von Tickets und &Uuml;bertragungsrechten, FIFA-Skandale und auch ein bisschen Fu&szlig;ball.</p>
<p>Besch&auml;ftigen wir uns jedoch einmal mit den Nationalhymnen. Ich habe im Juni wiederholt die Gelegenheit,  in Z&uuml;rich einen Klavierabend zu bestreiten, bei welchem ich das auf Leinwand &uuml;bertragene Spiel  <a href="http://www.fifa.com/worldcup/standings/group=249724/index.html" target="_blank">Griechenland ./. Argentinien</a> als Stummfilm am Klavier  begleiten werde. Da komme ich auch nicht drumrum, mich mit den Hymnen der  L&auml;nder zu befassen.</p>
<p>Zur letzten WM war das Spiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_2006/Gruppe_F" target="_blank">Japan ./. Brasilien</a> Thema des Abends. Was f&uuml;r ein Gegensatz: die kurze, gem&auml;chliche, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kimi_Ga_Yo" target="_blank">Unisono-Melodie der Japaner</a> gegen das komplexe rhythmische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hino_Nacional_Brasileiro" target="_blank">Feuerwerk der Brasilianer</a>! Man stelle sich vor, Brasilien w&uuml;rde das fehlerfreie Aufsingen seiner  Nationalhymne im Ausl&auml;nderintegrationstest vorsehen. Das Land w&auml;re nach  kurzer Zeit wie leergefegt. Die brasilianische Hymne ist unsinnig schnell, schwer  zu spielen, schwer zu singen, temperamentvoll und schmissig.</p>
<p>Diesmal also Griechenland und Argentinien. Auch hier starke regionale Unterschiede, bei welcher sich mir die Frage aufdr&auml;ngt: Welche Aufgaben soll eine Nationalhymne eigentlich erf&uuml;llen? Ohne eine ausreichende statistische Masse betrachtet zu haben, wage ich die Vermutung, dass auf der Nordhalbkugel die Hymnen bewusst so komponiert werden, dass sie jeder Ackergaul mitsingen kann, w&auml;hrend auf der S&uuml;dhalbkugel die eigene Landeshymne von deren Bev&ouml;lkerung im Grunde nicht zu bew&auml;ltigen ist.</p>
<p>Und hier best&auml;tigt sich meine Vermutung erneut: Die Hymne Griechenlands ist einfach, solide, spa&szlig;befreit, selbstsicher und ein bisschen doof, genau wie die deutsche. Selbst die Spieler der Nationalmannschaft k&ouml;nnen sie mitsingen.</p>
<p>Und dann war da noch Argentinien. Ein sch&ouml;nes, bewegtes Land mit einer schwierigen Vergangenheit und steten sozialen Problemen. Idealer N&auml;hrboden f&uuml;r wundersch&ouml;ne depressive Tangos, und eine etwas komische Nationalhymne. Man meint, sie sei extra dazu geschaffen, die eigenen Mitb&uuml;rger zu verunsichern und sie auf einer gesunden Distanz zu ihrem Staat zu halten. Die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Himno_Nacional_Argentino">argentinische Nationalhymne</a> ist unendlich lang und kompliziert. Sie ist musikalisch trist und der Text voll mit vagen Durchhalteparolen. Sie hat Unmengen unmotivierter Temposchwankungen und Fermaten, und sie hat ein elendlich langes Instrumentalvorspiel!</p>
<p>Interessant zu sehen, wie sich ein solches St&uuml;ck im musikalisch wackligen Fundament einer Fu&szlig;ballmannschaft so schl&auml;gt. Da das St&uuml;ck schon von der schieren L&auml;nge her ungeeignet f&uuml;r einen Einsatz vor dem Anpfiff ist, wird es eigentlich immer irgendwie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nxXy5egBrFY" target="_blank">gek&uuml;rzt</a>, aber immer anders. Schaut man sich die Aufzeichnungen fr&uuml;herer Spiele an, muss man unweigerlich schmunzeln, da die aufgereihten Spieler w&auml;hrend des langen Vorspiels <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Nbk3ZKdmP6E">unsichere Blicke austauschen</a>, wann&#8217;s denn nun losgeht. Ich vermute, der Mannschaftskapit&auml;n entscheidet dies. Das Wort &quot;Spielf&uuml;hrer&quot; erh&auml;lt hier eine neue Bedeutung, und die Person eine neue Verantwortung. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4I1CkESdEaA" target="_blank">Hin und wieder</a> wird auch nur das Instrumentalvorspiel gebracht, vermutlich aus R&uuml;cksicht auf die Konzentration der Fu&szlig;baller.</p>
<p>F&uuml;r die Stummfilmbegleitung ist diese Hymne extrem undankbar: da ich ja nichts h&ouml;re, sind meine einzige Orientierung die Feldspieler, und die verstehen das St&uuml;ck selbst nicht.</p>
<p>Ich muss zugeben, mein Interesse an diesem Land ist gestiegen. Und da ich den Tango eh im letzten Jahr vernachl&auml;ssigt habe: mal sehen, was der Urlaubskalender 2011 so hergibt. Aber erstmal: sch&ouml;ne WM! Frohes Buffen! Pauli!</p>
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		<title>Tante-Emma-Runterladen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 20:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mir l&#228;uft das Wasser im Mund zusammen: 100 Gramm feiner Kochschinken, ein Sonderangebot. Zwar ben&#246;tige ich die auf der Packung festgeklebten Dreingaben (eine Schachtel Rei&#223;zwecken und einen Gutschein f&#252;r die einmonatige kostenlose Nutzung einer Badezimmerkachel) nicht, aber die kann ich ja zuhause gleich wegwerfen, und auch das Probeabonnement des &#34;Vereinsblatts der Heimtierz&#252;chter&#34; kann man ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p><em>Mir l&auml;uft das Wasser im Mund zusammen: 100 Gramm feiner Kochschinken, ein Sonderangebot. Zwar ben&ouml;tige ich die auf der Packung festgeklebten Dreingaben (eine Schachtel Rei&szlig;zwecken und einen Gutschein f&uuml;r die einmonatige kostenlose Nutzung einer Badezimmerkachel) nicht, aber die kann ich ja zuhause gleich wegwerfen, und auch das Probeabonnement des &quot;Vereinsblatts der Heimtierz&uuml;chter&quot; kann man ja unkompliziert schriftlich wieder k&uuml;ndigen.</em></p>
<p><em>Ich gehe zur Kasse. Die ist nicht ganz einfach zu finden, da der Wegweiser v&ouml;llig falsch geschrieben ist, in die verkehrte Richtung zeigt, und die T&uuml;r zum Kassenraum klemmt, aber durch den verschneiten Lieferanteneingang gelingt es mir dann doch, zur Bezahlstelle vorzudringen. Ich n&auml;here mich der Kassiererin mit einem fr&ouml;hlichen &quot;Guten Tag&quot;. Sie reagiert nicht. Ich tippe ihr auf die Schulter, immer noch keine Reaktion. Ein Freund erz&auml;hlte mir, in so einer Situation gehe ich am besten noch einmal zur&uuml;ck zur T&uuml;r, wiederhole meinen Gru&szlig;, und manchmal klappt es dann. Nach nicht einmal zehn Minuten habe ich meinen Einkauf bezahlt. Die ec- und die Visakarte sowie die Barzahlung wurden von der Kassiererin zwar nach dem Ausf&uuml;llen des Kaufvertrags abgelehnt (</em><em>zu meiner eigenen Sicherheit)</em><em>, die Bezahlung geschieht hier ganz praktisch durch Glasperlen, mit welchen man hervorragende Erfahrungen gemacht hat, und welche ich bei Schr&ouml;ders Bastelstube </em><em>(nach eigener Aussage Marktf&uuml;hrer bei sicheren Bezahlsystemen) </em><em>im benachbarten Stadtteil bequem kaufen konnte. Jetzt noch flugs die dringend ben&ouml;tigten Daten aus meinem F&uuml;hrerschein, meinem Reisepass und meinen vorgelegten Kontoausz&uuml;gen abgeschrieben, der Schufa-Auskunft zugestimmt, dann kann ich schon fast meinen Kochschinken in Empfang nehmen. Ich lehne freundlich die Plastikt&uuml;te voll mit Werbeunterlagen einer Matratzenfirma ab, finde sie sp&auml;ter dennoch in meiner Einkaufst&uuml;te wieder.</em></p>
<p><em>Ich muss nun nur noch den Lieferantrag, der mir per Post nach Hause geschickt wird, abholen, den 20-stelligen Authentizit&auml;tscode abschreiben und bei der Kollegin an der Warenausgabe des Supermarkts vorzeigen. Ich tue dies, und sie h&auml;ndigt mir eine Packung aus. Dort ist zwar Schwarzw&auml;lder Schinken drin, ich reklamiere, sie verweist m&uuml;rrisch auf einen Passus in den Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen, welche zerkn&uuml;llt hinter der K&uuml;hltruhe kleben, in denen doch schlie&szlig;lich klipp und klar stehe, dass der Supermarkt zu diesem Austausch befugt sei. Au&szlig;erdem sei Schwarzw&auml;lder Schinken doch viel besser als Kochschinken. Nicht auf einer Pizza, skandiere ich und werde ignoriert.<br />
</em></p>
<p><em>Als ich zuhause ankomme, bemerke ich, dass sich ein kleiner Mann in den Kofferraum geschmuggelt hat. Er steigt aus, springt zur Wohnungst&uuml;r hinein und versteckt sich in der K&uuml;che hinter dem Herd. Von dort lugt er hin und wieder hervor, und h&auml;lt mit seinem Mobiltelefon den Schinkenhersteller auf dem Laufenden dar&uuml;ber, ob ich denn den Schinken auch nur f&uuml;r die vorgeschriebenen Zwecke gebrauchen und ihn insbesondere auch nicht meinen Nachbarn ausleihen oder ihn gar weiterverkaufen w&uuml;rde.</em></p>
<p><em>Der Schinken ist &uuml;brigens gar nicht so gut wie in der Werbung angepriesen. Die Packung geht sehr schwer auf, er sieht komisch aus und passt geschmacklich gar nicht zu meinem anderen vorhandenen Pizzabelagen. Ich bin entt&auml;uscht &#8212; nicht unbedingt wegen des Schinkens oder des herausgeworfenen Geldes, sondern &auml;rgere mich &uuml;ber den betriebenen Aufwand beim Kauf, und auch &uuml;ber den kleinen Mann, welcher sich weigert, hinter dem Herd hervorzukommen, und von dort lauthals der Nachbarschaft meine Kontoausz&uuml;ge und Privatkorrespondenz vorliest.<br />
</em></p>
<p><em>Das n&auml;chste Mal klaue ich mit den Schinken lieber im Laden.</em></p>
<p><em>Ich lese sp&auml;ter in der Zeitung, der Kochschinkenhersteller sei mit dem Umsatz seines Produktes unzufrieden. Er werde als Folge das Werbebudget erh&ouml;hen, und verkaufe den Kochschinken nur noch als verstecktes Zweijahresabonnement.</em></p>
</blockquote>
<p>Lieber Leser,</p>
<p>an welcher Stelle des Kochschinkenkaufs h&auml;tten Sie den Kaufvorgang abgebrochen, dem Verk&auml;ufer einen Vogel gezeigt und w&auml;ren unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren? Ich vermute, bei den Rei&szlig;zwecken. Nur die ganz Hartgesottenen unter Ihnen h&auml;tten wirklich die Kasse gesucht.</p>
<p>Stellen Sie sich nun aber vor, das erworbene Produkt hie&szlig;e nicht &quot;Kochschinken&quot;, sondern &quot;Kochschinken&reg; Pro&quot; und sei eine Software, und finden Sie sich in der duftigen Kl&auml;rgrube der Realit&auml;t wieder. Hand aufs Herz: wer von Ihnen hat sich schon einmal eine Software im Internet so einfach gekauft und installiert, wie (&uuml;bertragend gemeint) den Schinken f&uuml;r eine Pizza? Ich stelle mir das so vor: auf &quot;Kaufen&quot; klicken, die Kreditkartendaten oder die Bankverbindung (f&uuml;r einen Einzug) eingeben, Produkt und Betrag abnicken, Download beginnt, Software installieren, Ruhe. Irgendjemand? Bueller?</p>
<p>Also, ich nicht. Der letzte Vorgang, der nach tadellos gestalteten Bannern, Testimonials und Featurelisten auf der Anbieterseite erwartungskonform funktioniert, ist der Mouseclick-Event des &quot;Buy Now&quot;-Buttons. Dieser katapultiert den Websitebesucher in ein Paralleluniversum, in welchem vielleicht noch die Schwerkraft, nicht aber der Menschenverstand gilt, und mal drin rumgeklickt scheint auf Anbieterseite auch niemand zu haben. Ich beobachte Fehler in der Lokalisierung (z.B. f&uuml;r den internationalen Versand bei der Adresseingabe &quot;Bundesstaat&quot; als Pflichtfeld-Dropdown. Liegt Hamburg jetzt in &quot;Alabama&quot; oder &quot;Wyoming&quot;?), unsinnige technische Einschr&auml;nkungen (&quot;F&uuml;r dieses Formular ben&ouml;tigen Sie den Internet Explorer 7 und ein installiertes Java&quot; &#8212; Himmelherrgott, es ist ein <u>Formular</u>!) und schwere Verst&ouml;&szlig;e gegen das Datensparsamkeitsgebot: offenbar scheint es die Marketingabteilungen der Anbieterfirmen aber nicht zu st&ouml;ren, dass die H&auml;lfte Ihrer Kunden in der Mickymausstra&szlig;e 111 wohnen und am 11.11.1111 geboren sind.</p>
<p>Es folgt der Test, welche der Einweg-Mailadressenanbieter nicht auf der Blacklist des Versendersystems sind, um alsdann die &quot;G&uuml;ltigkeit der Mailadresse&quot; zu bezeugen&#8230; kopfsch&uuml;ttel. Mal angenommen, der Download funktioniert und die gezippten Dateien sind nicht korrupt und vollst&auml;ndig. Dann folgt der schmerzvolle Prozess der Produktaktivierung. Ich kenne mehr als eine Person, die nach mehreren Stunden erfolglosen Herumklickens auf Aktivierungssites, vergeblichen Wartens auf Best&auml;tigungsmails, Anrufen bei nicht erreichbaren Hotlines der Softwareh&auml;user, erneuter Installation und manuellen Editierens der Registry sich dann f&uuml;r ihre gekaufte Software den Produktschl&uuml;ssel doch von irgendeinem russischen Pornoserver runtergeladen haben, weil dies wenigstens anstandslos funktioniert. Ich war neulich beim Erwerb der &quot;Kontakt&quot;-Musiksoftware der gro&szlig;artigen Musiksoftwarefirma &quot;Native Instruments&quot; auch soweit; meine Motivation zum tats&auml;chlichen Abschluss des vierst&uuml;ndigen Softwareaktivierungsvorgangs zog ich einzig aus meiner Unkenntnis russischer Pornoserver.</p>
<p>Genug! Ich fordere: <strong>Software zu Schinken!</strong> Und stelle folgende Thesen auf:</p>
<ol>
<li>Software ist kein besonderes Produkt und unterscheidet sich in keinem wesentlichen Punkt von Kochschinken. Nein, ist es nicht, und tut es nicht.</li>
<li>Mi&szlig;trauen macht mi&szlig;trauisch. Neugierde wird mit Fehlinformationen bestraft. Und Russland ist gro&szlig; und hat viele Server.</li>
<li>Viel Software wird nicht verkauft, weil die Kunden den Kaufprozess nicht durchlaufen wollen oder k&ouml;nnen. Und sie k&ouml;nnte wesentlich wirtschaftlicher verkauft werden, wenn alles, was nicht direkt mit dem Softwareprodukt zusammenh&auml;ngt, wegfiele. Ja, tut mir leid, auch das Rei&szlig;zwecken-Abo interessiert den Kunden nicht.</li>
<li>Es wird viel Geld f&uuml;r Dongles, Kopierschutz und Spionagesoftware ausgegeben, und wenig f&uuml;r die Qualit&auml;tssicherung des Kaufformulars. Es wird viel M&uuml;he investiert f&uuml;r alles <strong>vor</strong> dem &quot;Buy Now&quot;-Button, und wenig f&uuml;r alles <strong>danach</strong>.</li>
</ol>
<p>Ich bestelle mir jetzt eine Pizza. Sollen die vom Pizzadrive sich doch mit dem Kauf von Kochschinken auseinandersetzen. F&uuml;r diese Dienstleistung zahle ich auch gern nen Euro mehr.</p>
<p>Und wer einen russischen Pornoserver wei&szlig;, hinterlasse den bitte im Kommentarfeld. Vielleicht braucht den ja jemand beim n&auml;chsten Softwarekauf.</p>
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		<title>Ein Weihnachtsgruß zum geschriebenen Wort</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Leser.
Vielleicht ist es &#252;bertrieben, wenn ich bei der Anrede in der Einzahl bleibe. Aber so viele Leute lesen meinen Blog auch nicht, dass ich ohne hochzustapeln mit &#34;Werte Massen&#34; beginnen k&#246;nnte. Deutlicher gesagt: Das, was ich hier hin und wieder schreibe, liest praktisch kein Schwein. Ich bin mir dessen bewusst, bin mit dieser Tatsache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leser.</p>
<p>Vielleicht ist es &uuml;bertrieben, wenn ich bei der Anrede in der Einzahl bleibe. Aber so viele Leute lesen meinen Blog auch nicht, dass ich ohne hochzustapeln mit &quot;Werte Massen&quot; beginnen k&ouml;nnte. Deutlicher gesagt: Das, was ich hier hin und wieder schreibe, liest praktisch kein Schwein. Ich bin mir dessen bewusst, bin mit dieser Tatsache im Frieden, denn ich bin in guter Gesellschaft: Viele Leute auf der Welt schreiben sich die Seele aus dem Leib, ohne dass es je gelesen wird.</p>
<p>Klassifizieren wir diese Schriftst&uuml;cke &ndash; nennen wir sie hier einmal <strong>Write-Only-Media (WOM)</strong> &ndash; einmal grob in zwei Gruppen:</p>
<p>a) solche, die mit wenig Aufwand und in geringer St&uuml;ckzahl produziert werden und nur marginale Verbreitung erfahren, z.B.:</p>
<ul>
<li>dieser Blog,</li>
<li>der Liebesbrief von dem fahlgesichtigen Streber aus der 8b,</li>
<li>Tageb&uuml;cher,</li>
<li>Beschwerdebriefe an die Telekom, usw.</li>
</ul>
<p>b) und solche, die au&szlig;erordentlich aufw&auml;ndig, in schierer Unzahl und mit teils weiltweiter Verbreitung gedruckt, publiziert und verteilt werden. Und trotzdem keinen einzigen Leser finden.</p>
<p>Was f&uuml;r welche sind das? Nun, es gibt sie massenhaft und &uuml;berall! Ein weihnachtliches Beispiel:</p>
<p>Mein kleiner Sohn bekam zu Weihnachten eine Werkbank geschenkt, mit kindgerechtem Plastikwerkzeug und einer kleinen batteriebetriebenen Bohrmaschine. Das Bundle kam mit nicht weniger als acht unterschiedlichen Begleitzetteln, auf denen auf fast allen stand &quot;Wichtige Informationen! Unbedingt sorgf&auml;ltig durchlesen und aufbewahren!&quot;. Nun lesen wir grunds&auml;tzlich keine Begleitzettel. Mein Sohn nicht, weil er nicht lesen kann, und ich nicht, weil ich als Mann selbstverst&auml;ndlich kompetent genug bin, jeden mir vorgelegten Gegenstand aus dem Stand heraus montieren und bedienen zu k&ouml;nnen. Erst recht ein Kinderspielzeug!</p>
<p>Auff&auml;llig an der Werkbank ist jedoch ein (ebenfalls aus kindgerechtem weichmacherfreien Kunststoff gefertigter) Schraubstock, der schlicht ohne erkennbare Funktion ist. Nun habe ich das nicht wirklich erwartet: die Kneifzange und der Hammer funktionieren ja schlie&szlig;lich &ndash; aus gutem Grunde &ndash; auch nicht. Dennoch entschloss ich mich, doch einmal die Beilegezettel zu &uuml;berfliegen, ob mir vielleicht doch bei der Montage ein Fehler unterlaufen sei. Und so sah ich also das ganze Elend:</p>
<ol>
<li>ein Blatt mit vagen Sicherheitsbestimmungen und Warnhinweisen (&quot;Achtung! Nicht &uuml;ber die vom Hersteller angegebene Belastungsgrenze hinaus beanspruchen!&quot;),</li>
<li>eines mit nicht minder vagen Entsorgungsrichtlinien (&quot;ggf. im Lieferumfang vorhandene elektronische Bestandteile sind fachgerecht zu entsorgen&quot;),</li>
<li>ein Garantiezertifikat, das jedoch nur dann g&uuml;ltig ist, wenn das Spielzeug &quot;vom Fachh&auml;ndler montiert wird&quot; (hallo, es ist eine Kinderwerkbank mit daumengro&szlig;en Plastikschrauben!) und ferner mit Unterschrift, Kaufdatum und Stempel von einer nicht spezifizierten Stelle ausgestellt werden muss (das Garantiezertifikat ist &uuml;brigens in Plastik eingeschwei&szlig;t tief unten im versiegelten Pappkarton untergebracht. Viel Spa&szlig; im Spielzeugladen.),</li>
<li>ein Blatt mit Richtlinien f&uuml;r korrektes Einsetzen und Entsorgung der Batterien (welches jedoch sich dar&uuml;ber ausschweigt, wo sich denn eigentlich das Batteriefach verbirgt),</li>
<li>eine Liste von kompetenten Fachh&auml;ndlern im europ&auml;ischen Ausland (praktisch, wenn man die einen halben Kubikmeter messende Werkbank gerade mit dem Flieger nach Madrid transportiert hat),</li>
<li>ein Blatt, das die Konformit&auml;t irgendeiner mir unbekannten und nicht n&auml;her spezifizierten T&Uuml;V- oder CE-Richtlinie beurkundet,</li>
<li>ein Blatt mit Modellnummern (ohne Abbildungen) und Bezugsadressen f&uuml;r ein offenbar von der gleichen Firma angebotenes Zubeh&ouml;r, dessen Bezug zum erworbenen Produkt mir nicht klar ist,</li>
<li>und &ndash; endlich &ndash; eine Montageanleitung. Kurz gefasst, zw&ouml;lfsprachig, der deutsche Teil immerhin weitgehend rechtschreibfehlerfrei, und ganz offensichtlich einer fr&uuml;heren Produktserie mit vollst&auml;ndig anderen Teilen zugeh&ouml;rig, somit praktisch nutzlos. Immerhin: der Skizze nach soll die nach einem Schraubstock aussehende Vorrichtung gar nicht wirklich funktionieren, wahrscheinlich aus Sicherheitsgr&uuml;nden.</li>
</ol>
<p>Acht Dokumente, welche allesamt mehr oder weniger m&uuml;hevoll, jedoch zeitaufwendig konzipiert, formuliert, geschrieben, &uuml;bersetzt, qualit&auml;tsgesichert, gedruckt, einget&uuml;tet und versandt worden sind. Um beim Empf&auml;nger, noch nach Druckerschw&auml;rze duftend, sofort im Altpapier zu landen. Das sind Write-Only-Medien der Klasse b).</p>
<p>Dieser zweiten, bedauernswerten Gruppe von Autoren gilt mein weihnachtliches Mitgef&uuml;hl. Warum? Nun, den Kollegen der WOM Klasse a) macht ihr M&uuml;hsal vermutlich zumindest Freude. Oder sie schreiben sich den Frust von der Seele. Oder sie pflegen zumindest ihre literarischen Grundkenntnisse.</p>
<p>Aber Euch, Ihr Autoren der WOM Klasse b)? Macht es Euch Spa&szlig;, EU-regelkonforme Sicherheitsrichtlinien und Warnhinweise zu schreiben? F&uuml;hlt Ihr Euch befreit, wenn das von Euch m&uuml;hsam erstelle Endbenutzer-Lizenzabkommen (EULA) von 20 Bildschirmseiten L&auml;nge endlich</p>
<div style="border: 1px solid black; overflow: scroll ! important; font-weight: bold; font-size: 7px; height: 40px; width: 200px; line-height: 1em; font-family: Times New Roman;">IN UNLESERLICHEM FETTEN DAUERGROSSDRUCK MIT MIKROSKOPISCH KLEINEM SCROLLBALKEN IN TIMES NEW ROMAN SECHS PIXEL IN DUNKELGRAU AUF SCHWARZ IN EINEM ZWEI MAL SECHS ZENTIMETER GROSSEM TEXTFELD DAS SICH SO FUMMELIG BEDIENEN L&Auml;SST UND KEIN &Uuml;BERFLIEGEN SEINES INHALTES ZUL&Auml;SST, SO DASS MAN GAR NICHT MERKT, DASS DER REST AUS BLINDTEXT ZWEI BOXK&Auml;MPFER JAGEN EVA QUER DURCH SYLT THE QUICK BROWN FOX JUMPS OVER THE LAZY DOG LOREM IPSUM DOLOR SIT AMET UT PURUS EST LEO SED CONDIMENTUM SEMPER DONEC VELIT NEQUE MAECENAS ULLAMCORPER</div>
<p>auf der Website prangt? Bekommt ihr begeisterte Leserbriefe f&uuml;r den haftungsbeschr&auml;nkenden E-Mail-Footer und den kugelsicheren Website-Disclaimer? Oder wenigstens viel Geld?</p>
<p>All ihr Autoren von Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen, Arbeitsanweisungen, Image-Brosch&uuml;ren und Beipackzetteln, von Versicherungsbedingungen, Reklame-Pop-Ups und Werbebeilagen, von README- und license.txt-Dateien. Vielleicht ergibt Eure Arbeit einen Sinn. Ich m&ouml;chte aber nicht mit Euch tauschen. Meine W&ouml;rter werden ebensowenig gelesen wie Eure, aber zumindest schreibe ich sie freiwillig, gehe damit fast niemandem absichtlich auf den Geist, und die Herstellung und Verbreitung geschieht vergleichsweise CO<sub>2</sub>-neutral.</p>
<p>Sollte tats&auml;chlich irgendjemand bis hierhin gelesen haben, bitte ich ihn, zum Beweis als Kommentar das Wort &quot;Gummistiefel&quot; zu hinterlassen.</p>
<p>Frohen Jahresausklang,</p>
<p>Euer Rude</p>
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		<title>Eben noch live, jetzt live!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 22:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem heutigen Tage sind K&#246;rrie Kantner And His Not So Bigband nicht nur auf den B&#252;hnen der norddeutschsprachigen Welt, sondern auch im Web vertreten: http://koerrie.de hat heute nach kurzen Betastadium das Internet betreten, um es mit Konzertank&#252;ndigungen, Infos, Fotos und ein paar Songs zu versorgen. Und wer es ganz aktuell haben will, kann uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://koerrie.de" target="_blank"><img width="250" height="175" alt="" class="contentimg right" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/website-koerrie.jpg" /></a>Mit dem heutigen Tage sind <a href="http://koerrie.de" target="_blank">K&ouml;rrie Kantner And His Not So Bigband</a> nicht nur auf den B&uuml;hnen der norddeutschsprachigen Welt, sondern auch im Web vertreten: <a href="http://koerrie.de" target="_blank">http://koerrie.de</a> hat heute nach kurzen Betastadium das Internet betreten, um es mit Konzertank&uuml;ndigungen, Infos, Fotos und ein paar Songs zu versorgen. Und wer es ganz aktuell haben will, kann uns auch auf <a href="http://twitter.com/not_so_bigband" target="_blank">twitter begleiten</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Humpta nochamol!</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/humpta-nochamol</link>
		<comments>http://www.ravn.de/blog/humpta-nochamol#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 12:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[So, Arbeit war&#8217;s genug, aber nun ist der stressige Teil vorbei: die Songs f&#252;rs Wahlkabarett &#34;Ob&#8217;wrackt is&#8217;!&#34; am Theater Wedel sind arrangiert, die Musiker gefunden, die Instrumente poliert und die ersten beiden Vorstellungen hinter uns gebracht. Es hat auch eine nette Kritik, wenngleich dem Autor offensichtlich entgangen ist, dass es auch Musik gab.
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Und wieder einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, Arbeit war&#8217;s genug, aber nun ist der stressige Teil vorbei: die Songs f&uuml;rs <a target="_blank" href="http://theater-wedel.de/termin.php?vart=1&amp;vorschau=&amp;id=769">Wahlkabarett &quot;Ob&#8217;wrackt is&#8217;!&quot;</a> am Theater Wedel sind arrangiert, die Musiker gefunden, die Instrumente poliert und die ersten beiden Vorstellungen hinter uns gebracht. Es hat auch eine <a href="http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/artikel/article//premiere-krachlederner-spott-spass.html" target="_blank">nette Kritik</a>, wenngleich dem Autor offensichtlich entgangen ist, dass es auch Musik gab.</p>
<p><a target="_blank" rel="lightbox[978]" href="/contentfiles/Image/blog/kabarett-2009-band.jpg"><img class="contentimg" id="978thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/kabarett-2009-band.jpg/thumbnailer/x=500&amp;q=100" /></a></p>
<p>Und wieder einmal ist es ein Riesenspa&szlig;, mit den Jungs die Mischung aus selbstgeschriebenen St&uuml;cken (&quot;Pupsegal&quot;, &quot;Reproduktion&quot;), umgetexteten Standards (&quot;Easy&quot;, &quot;Respect&quot;), Instrumentalklassikern (&quot;James Bond Theme&quot;, &quot;Sesamstra&szlig;e&quot;), Humpta-Arrangements (&quot;Yellow Submarine&quot;, &quot;Das Boot&quot;) und unz&auml;hligen Zwischenmusiken (&quot;Peter Lustig&quot;, &quot;Je t&#8217;aime&quot;) zu spielen.</p>
<p>Inzwischen habe ich auch fast ein bisschen die Angst vor dem viertunbeliebtesten Instrument verloren: dem Akkordeon. Denn bei den Humpta-Nummern muss ich das sichere Wasser des Klaviers verlassen und mir dieses teufelsgemachte Wimmerdings um den Hals h&auml;ngen. Was tut man nicht alles f&uuml;rs Publikum.&nbsp;&nbsp; ;-)</p>
<p>Jetzt ist erstmal eine Woche Pause, am 10. geht&#8217;s weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ob&#8217;wrackt is&#8217;!</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/obwrackt-is</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 11:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[[]
Noch sechs Wochen bis zur Wahl! Der Terminkalender des Bundesb&#252;rgers im September ist voll: Neben der Bundestagswahl muss der s&#252;ddeutsche B&#252;rger zum Oktoberfest, und der norddeutsche zur vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig-Holstein (rein kabarettm&#228;&#223;ig gesehen ein Geschenk des Himmels!).
Allein die B&#252;rger in Wedel haben es gut: sie k&#246;nnen an beidem gleicherma&#223;en und gleichzeitig teilnehmen! Denn das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;"><a target="_blank" rel="lightbox[569]" href="/contentfiles/Image/blog/obwrackt-plakat.jpg"><img class="contentimg" id="569thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/obwrackt-plakat.jpg/thumbnailer/x=250&amp;q=100" /></a></div>
<p>Noch sechs Wochen bis zur Wahl! Der Terminkalender des Bundesb&uuml;rgers im September ist voll: Neben der Bundestagswahl muss der s&uuml;ddeutsche B&uuml;rger zum Oktoberfest, und der norddeutsche zur vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig-Holstein (rein kabarettm&auml;&szlig;ig gesehen ein Geschenk des Himmels!).</p>
<p>Allein die B&uuml;rger in Wedel haben es gut: sie k&ouml;nnen an beidem gleicherma&szlig;en und gleichzeitig teilnehmen! Denn das Kabarett am Theater Wedel pr&auml;sentiert sich dieses Jahr in bajuwarischem Gewande und m&ouml;chte so etwas von der so gesch&auml;tzten zivilisierten Ausgelassenheit unserer bayerischen Mitb&uuml;rger in den Norden bringen, um zu vermitteln: wir sind ein Volk. Mindestens.</p>
<p>Mit verst&auml;rkter Mannschaft, musikalisch unterst&uuml;tzt von den sechs Buam der Kapelle &quot;Rudi Ravn und seine Original Wedel&auml;nder&quot;, nimmt das Kabarett-Team seine Pflicht wahr, den Bundesb&uuml;rger &uuml;ber alle relevanten politischen Tagesthemen zu informieren und ihm so eine vernunftbasierte Wahl seiner Regierung zu erm&ouml;glichen. Gekl&auml;rt werden dies Jahr unter anderem die Fragen:</p>
<ul>
<li>Werden wir von einem U-Boot im Starnberger See aus regiert?</li>
<li>Sind M&ouml;llemann (und Michael Jackson) wirklich tot?</li>
<li>Wie entstehen eigentlich Wirtschaftsprognosen?</li>
<li>Und wer ist am allerwenigsten schuld an der Krise?</li>
</ul>
<p>Vorstellungen laufen am 29. und 30.8., 10.-13.9., 16.9., 18.-20.9., 23.-26.9., jeweils um 20.00 Uhr im <a target="_blank" href="http://theater-wedel.de/">Theater Wedel</a>. Mehr und genauere Infos <a href="http://theater-wedel.de/termin.php?id=767">hier</a>.</p>
<p>Ich freue mich vor allem, die Musik diesmal f&uuml;r gro&szlig;e Band mit echter Horn Section arrangieren zu d&uuml;rfen. Die &quot;Original Wedel&auml;nder&quot; sind</p>
<ul>
<li>Trompete: <a href="http://killergroove.net/"><strong>Martin R&ouml;vekamp</strong></a></li>
<li>Saxophon: <strong>Andy Nahapetian, </strong><a href="http://www.jens-braack-saxophonservice.de/"><strong>Jens Braack</strong></a></li>
<li>Posaune: <strong>Ekkehart Vo&szlig;, Lutz Tessmann<br />
    </strong></li>
<li>Bass/Sousaphon: <a href="https://www.xing.com/profile/Henry_Altmann"><strong>Henry Altmann</strong></a><strong>, <a href="http://angermueller.com" target="_blank">Jan Angerm&uuml;ller</a>, <a href="http://www.musikerportrait.com/gerdbauder" target="_blank">Gerd Bauder</a>, Carl Voss<br />
    </strong></li>
<li>Drums: <a href="http://www.msthome.de/michaelmuth/site/html/intro.html"><strong>Michael Muth</strong></a><strong>, Till Pape</strong></li>
<li>Klavier/Akkordeon: <strong>Andreas Ravn</strong></li>
</ul>
<p>Aiso, Buam uan Madels, poack mers!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sonnenschein und Förderpreis</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/sonnenschein-und-foerderpreis</link>
		<comments>http://www.ravn.de/blog/sonnenschein-und-foerderpreis#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 19:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Juhuu! Meine Band, K&#246;rrie Kantner And His Not So Bigband, haben gestern auf dem Summer Jazz in Pinneberg den F&#246;rderpreis &#34;f&#252;r das Gesamtkunstwerk&#34; (Originalton Jury) gewonnen. Bei bestem Konzertwetter stellten wir uns, getreu unserem Motto &#34;Swing Music und Mundharmonikabarett&#34;, dem Publikum als zerstrittene Tangoband vor, die aufgrund eines Fehlgriffs in der Besetzung einen Bluesmusiker zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Juhuu! Meine Band, <a href="http://myspace.com/koerrie" target="_blank">K&ouml;rrie Kantner And His Not So Bigband</a>, haben gestern auf dem Summer Jazz in Pinneberg den F&ouml;rderpreis &quot;f&uuml;r das Gesamtkunstwerk&quot; (Originalton Jury) gewonnen. Bei bestem Konzertwetter stellten wir uns, getreu unserem Motto &quot;Swing Music und Mundharmonikabarett&quot;, dem Publikum als zerstrittene Tangoband vor, die aufgrund eines Fehlgriffs in der Besetzung einen Bluesmusiker zum Frontmann bekommen hat. Offenbar fanden das au&szlig;er uns auch noch andere Leute am&uuml;sant, fanden gegebenenfalls die Musik gut, oder waren schlicht von unseren M&auml;dels hingerissen. Auf jeden Fall durften wir im Nachgang einen sch&ouml;nen Preis entgegennehmen. Das geplante Preistr&auml;gerkonzert am Abend fiel allerdings buchst&auml;blich ins Wasser. So hatten die Zuschauer abends noch kurz Gelegenheit, sich an einem grandiosen dr&auml;uenden Gewitterhimmel zu erg&ouml;tzen, bevor Minuten sp&auml;ter sich die Wassermassen &uuml;ber den Drosteipark ergossen und das Jazzfestival ganz hanseatisch stilvoll und unmissverst&auml;ndlich beendeten.</p>
<p><img alt="" class="contentimg full" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/drosteihimmel.jpg" /></p>
<p>Die Sponsoren sollen nicht unerw&auml;hnt bleiben. Vor allem deswegen, weil sie offenbar trotz meines Hinweises auf einen <a href="http://www.ravn.de/blog/falsche-bank-noten">Post aus dem Jahre 2007</a> das Notenbild ihres Jingle-Abdruckes nicht korrigiert haben. Gottseidank k&ouml;nnen die meisten Jazzmusiker eh keine Noten lesen.&nbsp;&nbsp; ;-)</p>
<p><img alt="" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/lbs-immer-noch-falsch.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Summer Jazz bei den Provinzidioten</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/summer-jazz-bei-den-provinzidioten</link>
		<comments>http://www.ravn.de/blog/summer-jazz-bei-den-provinzidioten#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 20:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch ich bin lange Jahre mit dem gef&#252;rchteten Autokennzeichen &#34;PI&#34; durch die Ackerfurchen und gegen die Parkhauspfeiler des Nordens gefahren, und darf mich daher &#252;ber die Fahrgewohnheiten meiner Heimatbewohner sp&#246;ttisch &#228;u&#223;ern.
Nun freue ich mich um so mehr, in meinem ehemaligen Heimatkreis Pinneberg nach all den Jahren einmal auf der B&#252;hne stehen zu d&#252;rfen: Mit K&#246;rrie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" alt="" class="contentimg left" src="http://www.summerjazz.de/n/summerjazz-logo.gif" />Auch ich bin lange Jahre mit dem gef&uuml;rchteten Autokennzeichen &quot;PI&quot; durch die Ackerfurchen und gegen die Parkhauspfeiler des Nordens gefahren, und darf mich daher &uuml;ber die Fahrgewohnheiten meiner Heimatbewohner sp&ouml;ttisch &auml;u&szlig;ern.</p>
<p>Nun freue ich mich um so mehr, in meinem ehemaligen Heimatkreis Pinneberg nach all den Jahren einmal auf der B&uuml;hne stehen zu d&uuml;rfen: Mit <a target="_blank" href="http://myspace.com/koerrie">K&ouml;rrie Kantner And His Not So Bigband</a> spiele ich am <strong>Sonntag, den 9.8.2009 </strong>auf dem <a target="_blank" href="http://www.summerjazz.de/">Summer Jazz Pinneberg</a> ein Programm aus Pop, Funk, Swing und A-capella-Tango.</p>
<p>Laut <a href="http://www.summerjazz.de/1744/de/0/a/0/programm.html" target="_blank">Programm</a> geht&#8217;s um <strong>14.00 Uhr </strong>f&uuml;r uns auf der <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=lindenplatz,+pinneberg&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=13.823643,39.067383&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.660331,9.798775&amp;spn=0.00637,0.019076&amp;z=16" target="_blank">B&uuml;hne 2 (Lindenplatz)</a> los. Wenn wir nicht auf dem Weg in einen Autounfall mit einem Winsener verstrickt werden. Die &quot;Wilden Landwirte&quot; fahren ja bekanntlich noch schlechter.&nbsp;&nbsp; ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>11. Juli ist Bühnentag</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/11-juli-ist-buehnentag</link>
		<comments>http://www.ravn.de/blog/11-juli-ist-buehnentag#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonnabend, den 11. Juli 2009 werde ich mir das Hafenfest in Wedel gr&#246;&#223;tenteils aus 1,5 Meter H&#246;he ansehen. So hoch ist n&#228;mlich in etwa die B&#252;hne. Um 17.30 Uhr gibt&#8217;s zun&#228;chst eine Stunde Kabarett mit den sch&#246;nsten aufgew&#228;rmten Nummern der vergangenen Wahlperioden &#34;Wenn Du nicht kannst, lass mich mal&#34; und &#34;Wahllos&#34;. Musikalisch untermalt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Sonnabend, den 11. Juli 2009</strong> werde ich mir das <a href="http://www.hafenfestwedel.de/" target="_blank">Hafenfest in Wedel</a> gr&ouml;&szlig;tenteils aus 1,5 Meter H&ouml;he ansehen. So hoch ist n&auml;mlich in etwa die B&uuml;hne. Um <strong>17.30 Uhr</strong> gibt&#8217;s zun&auml;chst eine Stunde Kabarett mit den sch&ouml;nsten aufgew&auml;rmten Nummern der vergangenen Wahlperioden &quot;<a href="http://www.ravn.de/blog/wenn-du-nicht-kannst-lass-mich-mal">Wenn Du nicht kannst, lass mich mal</a>&quot; und &quot;<a href="http://www.ravn.de/blog/kabarett-mal-ohne">Wahllos</a>&quot;. Musikalisch untermalt von Karen (fl), Till Pape (dr) und mir (kb).</p>
<p>Um <strong>20.30 Uhr</strong> stehe ich dann auf dem gleichen Fest mit <a href="http://myspace.de/koerrie" target="_blank">K&ouml;rrie Kantner And His Not So Bigband</a> auf der B&uuml;hne. Vermutlich in direkter zeitlicher Konkurrenz mit <a href="http://www.stefangwildis.de/" target="_blank">Stefan Gwildis</a> auf der anderen B&uuml;hne, also schaun mer mal.</p>
<p>Auf jeden Fall freue ich mich, und hoffe auf gutes Wetter, da im letzen Jahr die Kabarettvorstellung w&auml;hrend eines Starkregengusses stattfand.</p>
<p><a target="_blank" rel="lightbox[796]" href="/contentfiles/Image/blog/kk_bandfoto_800.jpg"><img class="contentimg" id="796thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/kk_bandfoto_800.jpg/thumbnailer/x=498&amp;q=100" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Malencoded</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/malencoded</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 21:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt neue Shirts, die Serie &#34;Malencoded&#34;!
[]
Immer wieder sorgen sie f&#252;r Lacher &#8211; Pfusch in der Plakatwerbung, auf Produktpackungen, in Bedienungsanleitungen oder an der Schaufensterbeschriftung: Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, &#220;bersetzungsfehler, Formatierungsfehler, &#8222;Photoshop-Disaster&#8220;. Alles Fehler, die sich leicht h&#228;tten vermeiden lassen, wenn &#8222;am Ende einfach noch mal jemand draufgeguckt h&#228;tte&#8220;, bevor es in den Druck ging. War hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt neue Shirts, die Serie &quot;Malencoded&quot;!</p>
<p><a target="_blank" rel="lightbox[477]" href="/contentfiles/Image/blog/malencoded_mh.jpg"><img class="contentimg" id="477thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/malencoded_mh.jpg/thumbnailer/x=243&amp;q=100" /></a><a target="_blank" rel="lightbox[477]" href="/contentfiles/Image/blog/malencoded_qr.jpg"><img class="contentimg" id="477thumb2" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/malencoded_qr.jpg/thumbnailer/x=243&amp;q=100" /></a></p>
<p>Immer wieder sorgen sie f&uuml;r Lacher &ndash; Pfusch in der Plakatwerbung, auf Produktpackungen, in <a href="http://www.das-geschieht-dir-recht.de/" target="_blank">Bedienungsanleitungen</a> oder an der Schaufensterbeschriftung: Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, &Uuml;bersetzungsfehler, Formatierungsfehler, &bdquo;<a href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/" target="_blank">Photoshop-Disaster</a>&ldquo;. Alles Fehler, die sich leicht h&auml;tten vermeiden lassen, wenn &bdquo;am Ende einfach noch mal jemand draufgeguckt h&auml;tte&ldquo;, bevor es in den Druck ging. War hier die Gleichg&uuml;ltigkeit eines unterbezahlten Druckereimitarbeiters am Werk? War die Einhaltung des Ver&ouml;ffentlichungstermins wichtiger als eine Qualit&auml;tssicherung? Oder hat es wirklich keiner gemerkt?</p>
<p>Der Reiz eines Pfusches ist nat&uuml;rlich um so h&ouml;her, je aufwendiger und teurer das Zielprodukt ist. Ein Rechtschreibfehler auf dem Flyer eines Gebrauchtwagenh&auml;ndlers ist unangenehm, geh&ouml;rt aber fast schon zum guten Ton der Branche. Aber auf einem turmhohen Gro&szlig;werbeplakat f&uuml;r ein Markenunternehmen? Das d&uuml;rfte eigentlich nicht passieren, denkt man. Passiert aber.</p>
<p>Besonders reizvoll sind dar&uuml;berhinaus solche Fehler, deren Zustandekommen man sich nur mit spezialisiertem Knowhow erkl&auml;ren kann, und die ein gravierendes internes Problem beim Produzenten offenbaren. F&uuml;r den IT-Kundigen ist dies z.B. der Fall, wenn anstatt der <a target="_blank" href="http://thedailywtf.com/Articles/Classics-Week-Chocolate-Covered-SQL-.aspx">Zutatenliste f&uuml;r Schokorosinen</a> auf der Verpackung ein SQL-Statement der Art &bdquo;SELECT * FROM [Equipment Table] WHERE [Equipment ID] = 4&ldquo; prangt. H&ouml;chstwahrscheinlich der falsche Variablenname in einem Programmcode.</p>
<p>Ein weiteres reizvolles Fehlerpotential bildet die Zeichencodierung in Texten. Zu finden nicht nur gelegentlich auf namhaften Webseiten, sondern z.B. auf Amazon-Rechnungen und in so manchem Print-Produkt. Charakteristisch ist hier die Verwechslung von ISO- und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UTF">UTF-Codierungen</a>. Sie zeigt sich bei Verwendung von l&auml;nderspezifischen Sonderzeichen, z.B. deutschen Umlauten.</p>
<p>Solche Fehler passieren andauernd, m&uuml;ssen aber am Ende beseitigt sein, sp&auml;testens in der Druckerei. Das Zauberwort hei&szlig;t hier: Sorgfalt. Jeder Mitarbeiter in der Wertsch&ouml;pfungskette hat die Verantwortung zum Mitdenken. </p>
<p>&bdquo;Malencoded&ldquo; setzt diesen Gedanken fort und l&auml;sst den UTF-8-Fehler in das Heiligste eindringen: die Marke selbst. W&uuml;rde es der Pianofirma &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.boesendorfer.com/">B&ouml;sendorfer</a>&ldquo; passieren, dass ihr Markenname, in ausgefr&auml;sten Bronzelettern auf das Klavier geklebt, mit einem UTF-8-Fehler auf Hunderttausend-Euro-Fl&uuml;geln ausgeliefert wird? &bdquo;B&Atilde;&para;sendorfer&ldquo;? Hoffentlich nicht.</p>
<p>&bdquo;Malencoded&ldquo; stellt mangelnde Sorgfalt in Gestalt von Codierungsfehlern auf (einigerma&szlig;en) aufwendig zu produzierenden Medien dar, z.B. einem T-Shirt. Hier bieten sich Bandnamen mit &quot;<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heavy_Metal_Umlaut">Heavy Metal Umlauts</a>&quot; an. Hmmm&#8230; M&ouml;tley Cr&uuml;e w&auml;r auch gut&#8230; h&ouml;rt aber glaub ich nun wirklich keiner.</p>
<p>Das Sch&ouml;ne: es versteht nat&uuml;rlich nicht jeder. Von Nerds, f&uuml;r Nerds.</p>
<p>In diesem Sinne: <a href="http://www.ravn.de/blog/schanen-grua">Sch&Atilde;&para;ne Gr&Atilde;&frac14;&Atilde;&Yuml;e</a>!</p>
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