Hier hupt Hein.

Wer in der Nähe eines vielbefahrenen Flusses wohnt, kennt das. In der Ferne ein kaum wahrnehmbares „Tschunk-tschunk“, mit dem sich ein Schiffsdiesel anschleicht. Dann, unerwartet, lässt ein allgegenwärtiges „MÖÖÖÖÖÖÖÖP!“ den heimischen Geschirrschrank vibrieren — ein Schiffshorn, hörbares Testosteron.

War nicht heute gerade mal wieder die olle Queen Mary in Hamburg? Da wir leider zu den Hamburger Underdogs ohne Elbblick gehören, lautete bisher die Devise: rauf aufs Fahrrad und runter an die Elbe, oder zumindest rüber zum Jenischhaus, die Jenischs gehören nicht zu den Underdogs. Und dann die Enttäuschung: es war nicht Queen Mary, sondern die Altölpumpbarkasse „Drögen Klöten“.

Dies gehört nun der Vergangenheit an, denn nun genügt ein Klick bei www.vesseltracker.com, um herauszufinden, wer es war. Schon in der Web-Version (mit VirtualEarth) wird uns klar, wer uns angehupt hat: Der Bagger „HEIN“, offenbar grad mit der Elbvertiefung beschäftigt.

Noch cooler ist das GoogleEarth-Plugin, das uns die Schiffspositionen und -bewegungen auf dem Satellitenbild anzeigt.

Ich glaub‘, ich setz mich jetzt mal aufs Fahrrad, um mir gemütlich an der Elbe HEIN anzusehen. Und zu schauen, wie es KATHI, DAGMAR und den anderen Mädels so geht.

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