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	<title>ravn.de &#187; Lästerliches</title>
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	<description>Welch ein Name, welch eine Website!</description>
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		<title>Der Lärm gesprengter Ketten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[[]
Wer es noch nicht mitbekommen hat: dies Jahr ist wieder  Fu&#223;ballweltmeisterschaft. Das hei&#223;t: Futter f&#252;r Anh&#228;nger Orwell&#8217;scher  &#220;berwachungstechnologien, &#252;berteuerte und undurchschaubare Verk&#228;ufe von Tickets und &#220;bertragungsrechten, FIFA-Skandale und auch ein bisschen Fu&#223;ball.
Besch&#228;ftigen wir uns jedoch einmal mit den Nationalhymnen. Ich habe im Juni wiederholt die Gelegenheit,  in Z&#252;rich einen Klavierabend zu bestreiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="lightbox[856]" href="/contentfiles/Image/blog/noten_wm_2010.jpg"><img class="contentimg" id="856thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/noten_wm_2010.jpg/thumbnailer/x=500&amp;q=100" /></a></p>
<p>Wer es noch nicht mitbekommen hat: dies Jahr ist wieder  Fu&szlig;ballweltmeisterschaft. Das hei&szlig;t: Futter f&uuml;r Anh&auml;nger Orwell&#8217;scher  &Uuml;berwachungstechnologien, &uuml;berteuerte und undurchschaubare Verk&auml;ufe von Tickets und &Uuml;bertragungsrechten, FIFA-Skandale und auch ein bisschen Fu&szlig;ball.</p>
<p>Besch&auml;ftigen wir uns jedoch einmal mit den Nationalhymnen. Ich habe im Juni wiederholt die Gelegenheit,  in Z&uuml;rich einen Klavierabend zu bestreiten, bei welchem ich das auf Leinwand &uuml;bertragene Spiel  <a href="http://www.fifa.com/worldcup/standings/group=249724/index.html" target="_blank">Griechenland ./. Argentinien</a> als Stummfilm am Klavier  begleiten werde. Da komme ich auch nicht drumrum, mich mit den Hymnen der  L&auml;nder zu befassen.</p>
<p>Zur letzten WM war das Spiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_2006/Gruppe_F" target="_blank">Japan ./. Brasilien</a> Thema des Abends. Was f&uuml;r ein Gegensatz: die kurze, gem&auml;chliche, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kimi_Ga_Yo" target="_blank">Unisono-Melodie der Japaner</a> gegen das komplexe rhythmische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hino_Nacional_Brasileiro" target="_blank">Feuerwerk der Brasilianer</a>! Man stelle sich vor, Brasilien w&uuml;rde das fehlerfreie Aufsingen seiner  Nationalhymne im Ausl&auml;nderintegrationstest vorsehen. Das Land w&auml;re nach  kurzer Zeit wie leergefegt. Die brasilianische Hymne ist unsinnig schnell, schwer  zu spielen, schwer zu singen, temperamentvoll und schmissig.</p>
<p>Diesmal also Griechenland und Argentinien. Auch hier starke regionale Unterschiede, bei welcher sich mir die Frage aufdr&auml;ngt: Welche Aufgaben soll eine Nationalhymne eigentlich erf&uuml;llen? Ohne eine ausreichende statistische Masse betrachtet zu haben, wage ich die Vermutung, dass auf der Nordhalbkugel die Hymnen bewusst so komponiert werden, dass sie jeder Ackergaul mitsingen kann, w&auml;hrend auf der S&uuml;dhalbkugel die eigene Landeshymne von deren Bev&ouml;lkerung im Grunde nicht zu bew&auml;ltigen ist.</p>
<p>Und hier best&auml;tigt sich meine Vermutung erneut: Die Hymne Griechenlands ist einfach, solide, spa&szlig;befreit, selbstsicher und ein bisschen doof, genau wie die deutsche. Selbst die Spieler der Nationalmannschaft k&ouml;nnen sie mitsingen.</p>
<p>Und dann war da noch Argentinien. Ein sch&ouml;nes, bewegtes Land mit einer schwierigen Vergangenheit und steten sozialen Problemen. Idealer N&auml;hrboden f&uuml;r wundersch&ouml;ne depressive Tangos, und eine etwas komische Nationalhymne. Man meint, sie sei extra dazu geschaffen, die eigenen Mitb&uuml;rger zu verunsichern und sie auf einer gesunden Distanz zu ihrem Staat zu halten. Die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Himno_Nacional_Argentino">argentinische Nationalhymne</a> ist unendlich lang und kompliziert. Sie ist musikalisch trist und der Text voll mit vagen Durchhalteparolen. Sie hat Unmengen unmotivierter Temposchwankungen und Fermaten, und sie hat ein elendlich langes Instrumentalvorspiel!</p>
<p>Interessant zu sehen, wie sich ein solches St&uuml;ck im musikalisch wackligen Fundament einer Fu&szlig;ballmannschaft so schl&auml;gt. Da das St&uuml;ck schon von der schieren L&auml;nge her ungeeignet f&uuml;r einen Einsatz vor dem Anpfiff ist, wird es eigentlich immer irgendwie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nxXy5egBrFY" target="_blank">gek&uuml;rzt</a>, aber immer anders. Schaut man sich die Aufzeichnungen fr&uuml;herer Spiele an, muss man unweigerlich schmunzeln, da die aufgereihten Spieler w&auml;hrend des langen Vorspiels <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Nbk3ZKdmP6E">unsichere Blicke austauschen</a>, wann&#8217;s denn nun losgeht. Ich vermute, der Mannschaftskapit&auml;n entscheidet dies. Das Wort &quot;Spielf&uuml;hrer&quot; erh&auml;lt hier eine neue Bedeutung, und die Person eine neue Verantwortung. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4I1CkESdEaA" target="_blank">Hin und wieder</a> wird auch nur das Instrumentalvorspiel gebracht, vermutlich aus R&uuml;cksicht auf die Konzentration der Fu&szlig;baller.</p>
<p>F&uuml;r die Stummfilmbegleitung ist diese Hymne extrem undankbar: da ich ja nichts h&ouml;re, sind meine einzige Orientierung die Feldspieler, und die verstehen das St&uuml;ck selbst nicht.</p>
<p>Ich muss zugeben, mein Interesse an diesem Land ist gestiegen. Und da ich den Tango eh im letzten Jahr vernachl&auml;ssigt habe: mal sehen, was der Urlaubskalender 2011 so hergibt. Aber erstmal: sch&ouml;ne WM! Frohes Buffen! Pauli!</p>
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		<title>Ein Weihnachtsgruß zum geschriebenen Wort</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Leser.
Vielleicht ist es &#252;bertrieben, wenn ich bei der Anrede in der Einzahl bleibe. Aber so viele Leute lesen meinen Blog auch nicht, dass ich ohne hochzustapeln mit &#34;Werte Massen&#34; beginnen k&#246;nnte. Deutlicher gesagt: Das, was ich hier hin und wieder schreibe, liest praktisch kein Schwein. Ich bin mir dessen bewusst, bin mit dieser Tatsache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leser.</p>
<p>Vielleicht ist es &uuml;bertrieben, wenn ich bei der Anrede in der Einzahl bleibe. Aber so viele Leute lesen meinen Blog auch nicht, dass ich ohne hochzustapeln mit &quot;Werte Massen&quot; beginnen k&ouml;nnte. Deutlicher gesagt: Das, was ich hier hin und wieder schreibe, liest praktisch kein Schwein. Ich bin mir dessen bewusst, bin mit dieser Tatsache im Frieden, denn ich bin in guter Gesellschaft: Viele Leute auf der Welt schreiben sich die Seele aus dem Leib, ohne dass es je gelesen wird.</p>
<p>Klassifizieren wir diese Schriftst&uuml;cke &ndash; nennen wir sie hier einmal <strong>Write-Only-Media (WOM)</strong> &ndash; einmal grob in zwei Gruppen:</p>
<p>a) solche, die mit wenig Aufwand und in geringer St&uuml;ckzahl produziert werden und nur marginale Verbreitung erfahren, z.B.:</p>
<ul>
<li>dieser Blog,</li>
<li>der Liebesbrief von dem fahlgesichtigen Streber aus der 8b,</li>
<li>Tageb&uuml;cher,</li>
<li>Beschwerdebriefe an die Telekom, usw.</li>
</ul>
<p>b) und solche, die au&szlig;erordentlich aufw&auml;ndig, in schierer Unzahl und mit teils weiltweiter Verbreitung gedruckt, publiziert und verteilt werden. Und trotzdem keinen einzigen Leser finden.</p>
<p>Was f&uuml;r welche sind das? Nun, es gibt sie massenhaft und &uuml;berall! Ein weihnachtliches Beispiel:</p>
<p>Mein kleiner Sohn bekam zu Weihnachten eine Werkbank geschenkt, mit kindgerechtem Plastikwerkzeug und einer kleinen batteriebetriebenen Bohrmaschine. Das Bundle kam mit nicht weniger als acht unterschiedlichen Begleitzetteln, auf denen auf fast allen stand &quot;Wichtige Informationen! Unbedingt sorgf&auml;ltig durchlesen und aufbewahren!&quot;. Nun lesen wir grunds&auml;tzlich keine Begleitzettel. Mein Sohn nicht, weil er nicht lesen kann, und ich nicht, weil ich als Mann selbstverst&auml;ndlich kompetent genug bin, jeden mir vorgelegten Gegenstand aus dem Stand heraus montieren und bedienen zu k&ouml;nnen. Erst recht ein Kinderspielzeug!</p>
<p>Auff&auml;llig an der Werkbank ist jedoch ein (ebenfalls aus kindgerechtem weichmacherfreien Kunststoff gefertigter) Schraubstock, der schlicht ohne erkennbare Funktion ist. Nun habe ich das nicht wirklich erwartet: die Kneifzange und der Hammer funktionieren ja schlie&szlig;lich &ndash; aus gutem Grunde &ndash; auch nicht. Dennoch entschloss ich mich, doch einmal die Beilegezettel zu &uuml;berfliegen, ob mir vielleicht doch bei der Montage ein Fehler unterlaufen sei. Und so sah ich also das ganze Elend:</p>
<ol>
<li>ein Blatt mit vagen Sicherheitsbestimmungen und Warnhinweisen (&quot;Achtung! Nicht &uuml;ber die vom Hersteller angegebene Belastungsgrenze hinaus beanspruchen!&quot;),</li>
<li>eines mit nicht minder vagen Entsorgungsrichtlinien (&quot;ggf. im Lieferumfang vorhandene elektronische Bestandteile sind fachgerecht zu entsorgen&quot;),</li>
<li>ein Garantiezertifikat, das jedoch nur dann g&uuml;ltig ist, wenn das Spielzeug &quot;vom Fachh&auml;ndler montiert wird&quot; (hallo, es ist eine Kinderwerkbank mit daumengro&szlig;en Plastikschrauben!) und ferner mit Unterschrift, Kaufdatum und Stempel von einer nicht spezifizierten Stelle ausgestellt werden muss (das Garantiezertifikat ist &uuml;brigens in Plastik eingeschwei&szlig;t tief unten im versiegelten Pappkarton untergebracht. Viel Spa&szlig; im Spielzeugladen.),</li>
<li>ein Blatt mit Richtlinien f&uuml;r korrektes Einsetzen und Entsorgung der Batterien (welches jedoch sich dar&uuml;ber ausschweigt, wo sich denn eigentlich das Batteriefach verbirgt),</li>
<li>eine Liste von kompetenten Fachh&auml;ndlern im europ&auml;ischen Ausland (praktisch, wenn man die einen halben Kubikmeter messende Werkbank gerade mit dem Flieger nach Madrid transportiert hat),</li>
<li>ein Blatt, das die Konformit&auml;t irgendeiner mir unbekannten und nicht n&auml;her spezifizierten T&Uuml;V- oder CE-Richtlinie beurkundet,</li>
<li>ein Blatt mit Modellnummern (ohne Abbildungen) und Bezugsadressen f&uuml;r ein offenbar von der gleichen Firma angebotenes Zubeh&ouml;r, dessen Bezug zum erworbenen Produkt mir nicht klar ist,</li>
<li>und &ndash; endlich &ndash; eine Montageanleitung. Kurz gefasst, zw&ouml;lfsprachig, der deutsche Teil immerhin weitgehend rechtschreibfehlerfrei, und ganz offensichtlich einer fr&uuml;heren Produktserie mit vollst&auml;ndig anderen Teilen zugeh&ouml;rig, somit praktisch nutzlos. Immerhin: der Skizze nach soll die nach einem Schraubstock aussehende Vorrichtung gar nicht wirklich funktionieren, wahrscheinlich aus Sicherheitsgr&uuml;nden.</li>
</ol>
<p>Acht Dokumente, welche allesamt mehr oder weniger m&uuml;hevoll, jedoch zeitaufwendig konzipiert, formuliert, geschrieben, &uuml;bersetzt, qualit&auml;tsgesichert, gedruckt, einget&uuml;tet und versandt worden sind. Um beim Empf&auml;nger, noch nach Druckerschw&auml;rze duftend, sofort im Altpapier zu landen. Das sind Write-Only-Medien der Klasse b).</p>
<p>Dieser zweiten, bedauernswerten Gruppe von Autoren gilt mein weihnachtliches Mitgef&uuml;hl. Warum? Nun, den Kollegen der WOM Klasse a) macht ihr M&uuml;hsal vermutlich zumindest Freude. Oder sie schreiben sich den Frust von der Seele. Oder sie pflegen zumindest ihre literarischen Grundkenntnisse.</p>
<p>Aber Euch, Ihr Autoren der WOM Klasse b)? Macht es Euch Spa&szlig;, EU-regelkonforme Sicherheitsrichtlinien und Warnhinweise zu schreiben? F&uuml;hlt Ihr Euch befreit, wenn das von Euch m&uuml;hsam erstelle Endbenutzer-Lizenzabkommen (EULA) von 20 Bildschirmseiten L&auml;nge endlich</p>
<div style="border: 1px solid black; overflow: scroll ! important; font-weight: bold; font-size: 7px; height: 40px; width: 200px; line-height: 1em; font-family: Times New Roman;">IN UNLESERLICHEM FETTEN DAUERGROSSDRUCK MIT MIKROSKOPISCH KLEINEM SCROLLBALKEN IN TIMES NEW ROMAN SECHS PIXEL IN DUNKELGRAU AUF SCHWARZ IN EINEM ZWEI MAL SECHS ZENTIMETER GROSSEM TEXTFELD DAS SICH SO FUMMELIG BEDIENEN L&Auml;SST UND KEIN &Uuml;BERFLIEGEN SEINES INHALTES ZUL&Auml;SST, SO DASS MAN GAR NICHT MERKT, DASS DER REST AUS BLINDTEXT ZWEI BOXK&Auml;MPFER JAGEN EVA QUER DURCH SYLT THE QUICK BROWN FOX JUMPS OVER THE LAZY DOG LOREM IPSUM DOLOR SIT AMET UT PURUS EST LEO SED CONDIMENTUM SEMPER DONEC VELIT NEQUE MAECENAS ULLAMCORPER</div>
<p>auf der Website prangt? Bekommt ihr begeisterte Leserbriefe f&uuml;r den haftungsbeschr&auml;nkenden E-Mail-Footer und den kugelsicheren Website-Disclaimer? Oder wenigstens viel Geld?</p>
<p>All ihr Autoren von Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen, Arbeitsanweisungen, Image-Brosch&uuml;ren und Beipackzetteln, von Versicherungsbedingungen, Reklame-Pop-Ups und Werbebeilagen, von README- und license.txt-Dateien. Vielleicht ergibt Eure Arbeit einen Sinn. Ich m&ouml;chte aber nicht mit Euch tauschen. Meine W&ouml;rter werden ebensowenig gelesen wie Eure, aber zumindest schreibe ich sie freiwillig, gehe damit fast niemandem absichtlich auf den Geist, und die Herstellung und Verbreitung geschieht vergleichsweise CO<sub>2</sub>-neutral.</p>
<p>Sollte tats&auml;chlich irgendjemand bis hierhin gelesen haben, bitte ich ihn, zum Beweis als Kommentar das Wort &quot;Gummistiefel&quot; zu hinterlassen.</p>
<p>Frohen Jahresausklang,</p>
<p>Euer Rude</p>
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		<title>Malencoded</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 21:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt neue Shirts, die Serie &#34;Malencoded&#34;!
[]
Immer wieder sorgen sie f&#252;r Lacher &#8211; Pfusch in der Plakatwerbung, auf Produktpackungen, in Bedienungsanleitungen oder an der Schaufensterbeschriftung: Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, &#220;bersetzungsfehler, Formatierungsfehler, &#8222;Photoshop-Disaster&#8220;. Alles Fehler, die sich leicht h&#228;tten vermeiden lassen, wenn &#8222;am Ende einfach noch mal jemand draufgeguckt h&#228;tte&#8220;, bevor es in den Druck ging. War hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt neue Shirts, die Serie &quot;Malencoded&quot;!</p>
<p><a target="_blank" rel="lightbox[619]" href="/contentfiles/Image/blog/malencoded_mh.jpg"><img class="contentimg" id="619thumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/malencoded_mh.jpg/thumbnailer/x=243&amp;q=100" /></a><a target="_blank" rel="lightbox[619]" href="/contentfiles/Image/blog/malencoded_qr.jpg"><img class="contentimg" id="619thumb2" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/malencoded_qr.jpg/thumbnailer/x=243&amp;q=100" /></a></p>
<p>Immer wieder sorgen sie f&uuml;r Lacher &ndash; Pfusch in der Plakatwerbung, auf Produktpackungen, in <a href="http://www.das-geschieht-dir-recht.de/" target="_blank">Bedienungsanleitungen</a> oder an der Schaufensterbeschriftung: Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, &Uuml;bersetzungsfehler, Formatierungsfehler, &bdquo;<a href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/" target="_blank">Photoshop-Disaster</a>&ldquo;. Alles Fehler, die sich leicht h&auml;tten vermeiden lassen, wenn &bdquo;am Ende einfach noch mal jemand draufgeguckt h&auml;tte&ldquo;, bevor es in den Druck ging. War hier die Gleichg&uuml;ltigkeit eines unterbezahlten Druckereimitarbeiters am Werk? War die Einhaltung des Ver&ouml;ffentlichungstermins wichtiger als eine Qualit&auml;tssicherung? Oder hat es wirklich keiner gemerkt?</p>
<p>Der Reiz eines Pfusches ist nat&uuml;rlich um so h&ouml;her, je aufwendiger und teurer das Zielprodukt ist. Ein Rechtschreibfehler auf dem Flyer eines Gebrauchtwagenh&auml;ndlers ist unangenehm, geh&ouml;rt aber fast schon zum guten Ton der Branche. Aber auf einem turmhohen Gro&szlig;werbeplakat f&uuml;r ein Markenunternehmen? Das d&uuml;rfte eigentlich nicht passieren, denkt man. Passiert aber.</p>
<p>Besonders reizvoll sind dar&uuml;berhinaus solche Fehler, deren Zustandekommen man sich nur mit spezialisiertem Knowhow erkl&auml;ren kann, und die ein gravierendes internes Problem beim Produzenten offenbaren. F&uuml;r den IT-Kundigen ist dies z.B. der Fall, wenn anstatt der <a target="_blank" href="http://thedailywtf.com/Articles/Classics-Week-Chocolate-Covered-SQL-.aspx">Zutatenliste f&uuml;r Schokorosinen</a> auf der Verpackung ein SQL-Statement der Art &bdquo;SELECT * FROM [Equipment Table] WHERE [Equipment ID] = 4&ldquo; prangt. H&ouml;chstwahrscheinlich der falsche Variablenname in einem Programmcode.</p>
<p>Ein weiteres reizvolles Fehlerpotential bildet die Zeichencodierung in Texten. Zu finden nicht nur gelegentlich auf namhaften Webseiten, sondern z.B. auf Amazon-Rechnungen und in so manchem Print-Produkt. Charakteristisch ist hier die Verwechslung von ISO- und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UTF">UTF-Codierungen</a>. Sie zeigt sich bei Verwendung von l&auml;nderspezifischen Sonderzeichen, z.B. deutschen Umlauten.</p>
<p>Solche Fehler passieren andauernd, m&uuml;ssen aber am Ende beseitigt sein, sp&auml;testens in der Druckerei. Das Zauberwort hei&szlig;t hier: Sorgfalt. Jeder Mitarbeiter in der Wertsch&ouml;pfungskette hat die Verantwortung zum Mitdenken. </p>
<p>&bdquo;Malencoded&ldquo; setzt diesen Gedanken fort und l&auml;sst den UTF-8-Fehler in das Heiligste eindringen: die Marke selbst. W&uuml;rde es der Pianofirma &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.boesendorfer.com/">B&ouml;sendorfer</a>&ldquo; passieren, dass ihr Markenname, in ausgefr&auml;sten Bronzelettern auf das Klavier geklebt, mit einem UTF-8-Fehler auf Hunderttausend-Euro-Fl&uuml;geln ausgeliefert wird? &bdquo;B&Atilde;&para;sendorfer&ldquo;? Hoffentlich nicht.</p>
<p>&bdquo;Malencoded&ldquo; stellt mangelnde Sorgfalt in Gestalt von Codierungsfehlern auf (einigerma&szlig;en) aufwendig zu produzierenden Medien dar, z.B. einem T-Shirt. Hier bieten sich Bandnamen mit &quot;<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heavy_Metal_Umlaut">Heavy Metal Umlauts</a>&quot; an. Hmmm&#8230; M&ouml;tley Cr&uuml;e w&auml;r auch gut&#8230; h&ouml;rt aber glaub ich nun wirklich keiner.</p>
<p>Das Sch&ouml;ne: es versteht nat&uuml;rlich nicht jeder. Von Nerds, f&uuml;r Nerds.</p>
<p>In diesem Sinne: <a href="http://www.ravn.de/blog/schanen-grua">Sch&Atilde;&para;ne Gr&Atilde;&frac14;&Atilde;&Yuml;e</a>!</p>
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		<title>Kompositionslehre</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/kompositionslehre</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein namhafter Besprechungskeks­hersteller schmückt seit neuestem sein Oeuvre &#8220;Selection&#8221; mit einem Hinweis auf eine &#8220;verbesserte Komposition&#8221;.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Schöpfungshöhe einer Kekspackung diese Wortwahl wirklich rechtfertigt, stelle jedoch fest, dass Kompositions­verbesserung viel zu wenig betrieben wird. Mir fallen aus dem Stegreif eine ganze Reihe Kompositionen ein, die stark verbesserungsfähig wären.
Da gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; width: 250px"><img class="contentimg right" style="margin-bottom: 10px" alt="" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/komposition1.jpg" /><br /><img class="contentimg right" style="margin-bottom: 10px" alt="" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/komposition2.jpg" /><br /><img class="contentimg right" alt="" src="http://www.ravn.de/contentfiles/Image/blog/komposition3.jpg" /></div>
<p>Ein namhafter Besprechungskeks­hersteller schmückt seit neuestem sein Oeuvre &#8220;Selection&#8221; mit einem Hinweis auf eine &#8220;verbesserte Komposition&#8221;.</p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob die Schöpfungshöhe einer Kekspackung diese Wortwahl wirklich rechtfertigt, stelle jedoch fest, dass Kompositions­verbesserung viel zu wenig betrieben wird. Mir fallen aus dem Stegreif eine ganze Reihe Kompositionen ein, die stark verbesserungsfähig wären.</p>
<p>Da gibt es klassische Komponisten, deren Werke, nun ja, &#8220;für ihre Zeit innovativ und überwältigend waren&#8221; &#8212; mit anderen Worten, nicht zu gebrauchen. Hin und wieder nimmt sich in der Tat jemand einem solchen Werk an und pfriemelt solange dran rum, bis es einigermaßen klingt. Jedoch steht dann auf dem Notenheft meist etwas wie &#8220;153., vollkommen überarbeitete Auflage&#8221;. Viel werbewirksamer wäre doch da ein kleines Fähnchen &#8220;verbesserte Komposition&#8221;!</p>
<p>Ich denke, für Kompositionsverbesserer gibt es viel zu tun. Jeder, der einmal das Autoradio angeschaltet hat, kann dies bestätigen. Sofern er in dem knappen Zeitfenster zwischen Radiostationsjingle und Zuhörervotingwerbung ein versehentlich eingestreutes Stück Musik&#160;wahrnehmen konnte.</p>
<p>Bei der sehr sorgfältigen Analyse des Kekspackungsinhalts konnte ich übrigens keinen entscheidenden kompositorischen Eingriff in den Urtext der &#8220;Selection&#8221; feststellen.</p>
<p>Jetzt ist mir schlecht.</p>
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		</item>
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		<title>Jetzt gratis kniffeln! Oder: Werbung knapp am Kontext vorbei</title>
		<link>http://www.ravn.de/blog/jetzt-gratis-kniffeln-oder-werbung-knapp-am-kontext-vorbei</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 16:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[Da&#160;setzte sogar meine Banner-Blindheit kurzzeitig aus. Die kontextsensitive Google-Werbung auf Myspace zeigte mir bei der Myspace-Seite meiner ehemaligen Progressivrock-Band &#8220;Chaotic&#8221; mit der URL&#160;www.myspace.com/kniffelrock&#160;artig Werbung für eine Online-Kniffelrunde an. Soweit, dass ich draufklickte, hat sie mich dann aber doch nicht gebracht.


Hmmm&#8230; beim nächsten Reload kam &#8220;Schnell 5 Kilo abnehmen&#8221; &#8212; war das wegen der &#8220;fetten Beats&#8221;?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#160;setzte sogar meine Banner-Blindheit kurzzeitig aus. Die kontextsensitive Google-Werbung auf Myspace zeigte mir bei der Myspace-Seite meiner ehemaligen Progressivrock-Band &#8220;Chaotic&#8221; mit der URL&#160;<a href="http://www.myspace.com/kniffelrock">www.myspace.com/kniffelrock</a>&#160;artig Werbung für eine Online-Kniffelrunde an. Soweit, dass ich draufklickte, hat sie mich dann aber doch nicht gebracht.</p>
<p>
<link media="screen" href="/lib/lightbox/css/lightbox.css" type="text/css" rel="stylesheet" /><a target="_blank" rel="lightbox[gratiskniffeln]" href="/contentfiles/Image/blog/gratis-kniffeln.jpg"><img class="contentimg full" id="kniffelnthumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/gratis-kniffeln.jpg/thumbnailer/x=500&#038;q=100" /></a></p>
<p>Hmmm&#8230; beim nächsten Reload kam &#8220;Schnell 5 Kilo abnehmen&#8221; &#8212; war das wegen der &#8220;fetten Beats&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Falsche Bank-Noten</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 23:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu: ich habe einen Bausparvertrag. Schließlich hat mich doch der freundliche ältere Herr in dem Werbespot damals überzeugt, und seitdem pfeife ich&#160;oft und gerne unter der Dusche den Jingle&#160;meiner Bausparkasse, welchen ich auswendig kann, so dass ich&#160;dazu keinem Notenmaterial bedarf, was unter der Dusche ohne Brille eh schwierig zu lesen wäre.
Ahnend, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu: ich habe einen Bausparvertrag. Schließlich hat mich doch der freundliche ältere Herr in dem Werbespot damals überzeugt, und seitdem pfeife ich&#160;oft und gerne unter der Dusche den Jingle&#160;meiner Bausparkasse, welchen ich auswendig kann, so dass ich&#160;dazu keinem Notenmaterial bedarf, was unter der Dusche ohne Brille eh schwierig zu lesen wäre.</p>
<p>Ahnend, dass es unter ihrem Klientel auch weniger musikalisch veranlagte Anleger gibt, druckt die Bausparkasse nun freundlicherweise auf ihren Briefumschlägen das Notenmaterial ab:</p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-umschlag2.jpg" /></p>
<p>Dies finde ich einen netten Zug, und ich nehme an, dass auch die urheberrechtlichen Fragen bei einer Verbreitung des Notentextes von mehreren Millionen Briefen im Jahr geklärt sind.</p>
<p>Um so entsetzter war ich, dass ich beim Nachsingen feststellen musste, dass die abgedruckten Noten total falsch sind! Ich fühle eine Pflicht als Bausparer mit musikalischer Grundbildung, dies hier für andere Bausparer richtig zu stellen. Legen wir also los:</p>
<p>Um einen besseren Überblick zu bekommen, schreiben wir die Noten zunächst einmal in eine Zeile. Damit beheben wir auch die unglückliche und unübliche Zeilentrennung mitten im Takt:</p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-noten-1.jpg" /></p>
<p>Das erste Mal stutzig werden wir beim Fis in Takt 2. Dieser als Vorhalt auf das nachfolgende G gemeinte Ton ist in unserer Erinnerung im Original nicht vorhanden, aber kompositorisch durchaus logisch. Nicht logisch sind jedoch die Anzahl von fünf Viertelnoten in selben Takt, zumal am Zeilenanfang der Takt mit 4/4 vorgegeben ist. Zunächst vermuten wir, dass das A (letzte Viertelnote) überflüssig ist. Da jedoch im Folgetakt eine zwar unvermutete aber explizit notierte vorgezogene Achtel steht, schließen wir daraus, dass auch in Takt 2 hier die letzten beiden&#160;Viertel in Wahrheit Achtelnoten sein sollen. Diese im Original nicht vorgesehenen Synkopen (vgl. hierzu den <a target="_blank" href="http://www.finanzierungscenter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=73&#038;Itemid=87">Klingelton direkt beim Anbieter</a>) sollen vermutlich dem etwas angestaubten Jingle eine rockige Note geben, nun gut. Aber falsch notiert ist falsch notiert. Wir korrigieren:</p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-noten-2.jpg" /></p>
<p>In Takt 3 verwirrt uns, dass der Text nicht stimmig mit den Noten gesetzt wurde. Das &#8220;ein&#8221; gehört nicht zum D, sondern zum&#160;E davor &#8212; dies wäre nicht so aufgefallen, wäre nicht auf dem Poststempel hier unglücklich die Zeile getrennt worden. Nun gut, es geht weiter. Wir tolerieren die besagte Synkope und stolpern abermals über eine unkorrekte Taktzahl in Takt 3. Hier befindet sich nur eine Viertel- und eine 3/8-Note, welche zusammen wiederum nicht 4/4 ergeben. Wir singen den Jingle aus dem Gedächtnis nach und korrigieren die 3/8-Note in eine 3/4-Note (dies passt stilistisch zu den vorgezogenen Achteln, obwohl das Original wohlgemerkt hier eher ganz straight&#160;zwei halbe Noten vorsieht).</p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-noten-3.jpg" /></p>
<p>Zu guter Letzt nehmen wir eine weitere Korrektur des Lyrics-Satzes vor, da das &#8220;B&#8221; von &#8220;LBS&#8221; nicht auf dem F (Was für ein F eigentlich? Dies ergibt zwar als Vorhalt auf das G im Folgetakt durchaus Sinn, ist uns aber in unserer langen Werbefunkzeit noch nie untergekommen! Wir akzeptieren es wiederum, da wir in dieser Stelle nicht in die eigentliche Komposition eingreifen wollen, sondern lediglich das offenbar&#160;unsaubere&#160;Lektorat des vorhandenen Notentextes nachholen wollen) gesungen wird, sondern auf dem davor notierten D. Einen raschen End-Taktstrich hinzugefügt, finden wir nun den folgenden Notentext:</p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-noten-4.jpg" /></p>
<p>So, nun können wir gemeinsam mit dem Briefträger in Freude auf die nahende Zuteilungsreife unseres Bausparvertrags das Lied direkt vom Briefumschlag absingen. Für die etwas Konservativeren unter Ihnen (öh&#8230; gibt es eigentlich nichtkonservative Bausparer?) hier noch einmal der Notentext in der klassischen, nicht-verrockten Version. <strong>Und jetzt alle!</strong></p>
<p><img class="contentimg full" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/lbs-noten-orig.jpg" /></p>
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		<title>Post It Art</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 14:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei flüchtigem Hinschauen nicht von meinem Arbeitsplatz zu unterscheiden, bietet dieses Schaufenster ein öffentliches Forum für dringend zu erledigende Aufgaben des amerikanischen Volkes. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei flüchtigem Hinschauen nicht von meinem Arbeitsplatz zu unterscheiden, bietet dieses Schaufenster ein öffentliches Forum für dringend zu erledigende Aufgaben des amerikanischen Volkes.</p><script type="text/javascript" src="/lib/lightbox/js/prototype.js"></script><script type="text/javascript" src="/lib/lightbox/js/scriptaculous.js?load=effects"></script><script type="text/javascript" src="/lib/lightbox/js/lightbox.js"></script><p><link media="screen" href="/lib/lightbox/css/lightbox.css" type="text/css" rel="stylesheet" /><a target="_blank" rel="lightbox[postitart]" href="/contentfiles/Image/blog/post_it_1.jpg"><img class="contentimg" id="postitthumb1" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/post_it_1.jpg/thumbnailer/y=185&#038;q=100" /></a> <a target="_blank" rel="lightbox[postitart]" href="/contentfiles/Image/blog/post_it_2.jpg"><img class="contentimg" id="postitthumb2" alt="" src="/contentfiles/Image/blog/post_it_2.jpg/thumbnailer/y=185&#038;q=100" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Home away from home&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 00:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder: warum ich nicht gern in Kettenhotels bin: 

Für 150 Dollar die Nacht bekommt man zwar kein bekömmliches Frühstück im Marriott Residence Inn, dafür aber eine Reihe von hochqualifizierten Bewerbungen&#160;für den Not My Job Award 2007. Die &#8220;Telephonistin&#8221; hat übrigens einen grauen Schnurrbart.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder: warum ich nicht gern in Kettenhotels bin: </p>
<p><img class="contentimg full" height="354" alt="" width="500" src="/contentfiles/Image/blog/marriott.jpg" /></p>
<p>Für 150 Dollar die Nacht bekommt man zwar kein bekömmliches Frühstück im Marriott Residence Inn, dafür aber eine Reihe von hochqualifizierten Bewerbungen&#160;für den Not My Job Award 2007. Die &#8220;Telephonistin&#8221; hat übrigens einen grauen Schnurrbart.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nomen est Omen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 21:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, &#8220;Ravn&#8221; finden manche ja auch komisch, und ein bißchen stolz auf seinen Familiennamen darf man durchaus sein, aber irgendwo hört&#8217;s doch auf. Spätestens der Beschrifter hätte sich weigern sollen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, &#8220;Ravn&#8221; finden manche ja auch komisch, und ein bißchen stolz auf seinen Familiennamen darf man durchaus sein, aber irgendwo hört&#8217;s doch auf. Spätestens der Beschrifter hätte sich weigern sollen.</p>
<p><img alt="" src="/contentfiles/Image/blog/biersack.jpg" class="contentimg full" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nur nicht zuviel versprechen!</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 16:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lästerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich verstehe ja nichts vom Tabakanbau, aber ich erkenne ein verzweifeltes Alleinstellungs­merkmal wenn ich eines sehe. Nicht nur, dass dieser Rauchwarenfabrikant meines­erachtens etwas übertrieben auf die Werbetrommel haut mit der Ankündigung, seine Gewächse zwei lumpige Tage länger (als wer?) reifen zu lassen. Nein, auch gilt dies explizit nur für einen Teil (wie groß?) der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="contentimg full" height="150" alt="" width="500" src="/contentfiles/Image/blog/2extradays.jpg" /> Ich verstehe ja nichts vom Tabakanbau, aber ich erkenne ein verzweifeltes Alleinstellungs­merkmal wenn ich eines sehe. Nicht nur, dass dieser Rauchwarenfabrikant meines­erachtens etwas übertrieben auf die Werbetrommel haut mit der Ankündigung, seine Gewächse <strong>zwei lumpige Tage</strong> länger (als wer?) reifen zu lassen. Nein, auch gilt dies explizit nur für <strong>einen Teil</strong> (wie groß?) der Pflänzchen.</p>
<p>Gegenprobe: wenn man durch diese begrenzt beherzte Maßnahme das Aroma der&#160;Zippen&#160;dermaßen turbomäßig verbessern kann, warum lassen sie nicht einfach alles zwei Tage mehr an der Sonne und machen ihre Glimmstengel durch diese vergleichsweise einfache Maßnahme zum Verkaufsrenner?</p>
]]></content:encoded>
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