Archiv der Kategorie 'Lästerliches'

Nach Sankt Gallen, der Semmel wegen, oder: Hoppla, was kostet die Wurst?

Dienstag, den 7. Dezember 2010

Nun, da die Tage kälter werden, gelüstet es einem nach dem vollendetem Besuch des, je nach Geschlecht oder Vorlieben, Bau- oder Flohmarkts nicht mehr nach kühlendem Eis oder Bier, sondern nach etwas Warmen, Ungesunden an der Wurstbude. Und hier ist es, wo sich jedes Jahr aufs neue ein Land seinen kulturellen Spiegel vorhalten lassen muss. [...]

Guten Tag, haben sie meine Verkäuferkarte?

Donnerstag, den 4. November 2010

Ich habe mich entschieden: Ich werde es nun wie alle großen Einzelhandelsunternehmen machen. Ich führe analog zur Kundenkarte eine "Verkäuferkarte" ein. Da werden sich die Läden freuen, denn das zahlt sich für sie aus: wenn ich an der Kasse im Super-, Bau- oder Drogeriemarkt an der Schlange anstehe, um mir dort meinen Joghurt, meine Packung [...]

Der Lärm gesprengter Ketten

Freitag, den 14. Mai 2010

Wer es noch nicht mitbekommen hat: dies Jahr ist wieder Fußballweltmeisterschaft. Das heißt: Futter für Anhänger Orwell’scher Überwachungstechnologien, überteuerte und undurchschaubare Verkäufe von Tickets und Übertragungsrechten, FIFA-Skandale und auch ein bisschen Fußball. Beschäftigen wir uns jedoch einmal mit den Nationalhymnen. Ich habe im Juni wiederholt die Gelegenheit, in Zürich einen Klavierabend zu bestreiten, bei welchem [...]

Ein Weihnachtsgruß zum geschriebenen Wort

Samstag, den 26. Dezember 2009

Lieber Leser. Vielleicht ist es übertrieben, wenn ich bei der Anrede in der Einzahl bleibe. Aber so viele Leute lesen meinen Blog auch nicht, dass ich ohne hochzustapeln mit "Werte Massen" beginnen könnte. Deutlicher gesagt: Das, was ich hier hin und wieder schreibe, liest praktisch kein Schwein. Ich bin mir dessen bewusst, bin mit dieser [...]

Malencoded

Dienstag, den 7. April 2009

Es gibt neue Shirts, die Serie "Malencoded"! Immer wieder sorgen sie für Lacher – Pfusch in der Plakatwerbung, auf Produktpackungen, in Bedienungsanleitungen oder an der Schaufensterbeschriftung: Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Übersetzungsfehler, Formatierungsfehler, „Photoshop-Disaster“. Alles Fehler, die sich leicht hätten vermeiden lassen, wenn „am Ende einfach noch mal jemand draufgeguckt hätte“, bevor es in den Druck ging. War [...]

Kompositionslehre

Donnerstag, den 13. März 2008

Ein namhafter Besprechungskeks­hersteller schmückt seit neuestem sein Oeuvre “Selection” mit einem Hinweis auf eine “verbesserte Komposition”. Ich bin mir nicht sicher, ob die Schöpfungshöhe einer Kekspackung diese Wortwahl wirklich rechtfertigt, stelle jedoch fest, dass Kompositions­verbesserung viel zu wenig betrieben wird. Mir fallen aus dem Stegreif eine ganze Reihe Kompositionen ein, die stark verbesserungsfähig wären. Da [...]

Jetzt gratis kniffeln! Oder: Werbung knapp am Kontext vorbei

Sonntag, den 24. Februar 2008

Da setzte sogar meine Banner-Blindheit kurzzeitig aus. Die kontextsensitive Google-Werbung auf Myspace zeigte mir bei der Myspace-Seite meiner ehemaligen Progressivrock-Band “Chaotic” mit der URL www.myspace.com/kniffelrock artig Werbung für eine Online-Kniffelrunde an. Soweit, dass ich draufklickte, hat sie mich dann aber doch nicht gebracht. Hmmm… beim nächsten Reload kam “Schnell 5 Kilo abnehmen” — war das wegen der “fetten [...]

Falsche Bank-Noten

Montag, den 3. Dezember 2007

Ich gebe zu: ich habe einen Bausparvertrag. Schließlich hat mich doch der freundliche ältere Herr in dem Werbespot damals überzeugt, und seitdem pfeife ich oft und gerne unter der Dusche den Jingle meiner Bausparkasse, welchen ich auswendig kann, so dass ich dazu keinem Notenmaterial bedarf, was unter der Dusche ohne Brille eh schwierig zu lesen wäre. Ahnend, dass [...]

Post It Art

Freitag, den 3. August 2007
Bei flüchtigem Hinschauen nicht von meinem Arbeitsplatz zu unterscheiden, bietet dieses Schaufenster ein öffentliches Forum für dringend zu erledigende Aufgaben des amerikanischen Volkes. Tweet

“Home away from home”

Freitag, den 3. August 2007

… oder: warum ich nicht gern in Kettenhotels bin: Für 150 Dollar die Nacht bekommt man zwar kein bekömmliches Frühstück im Marriott Residence Inn, dafür aber eine Reihe von hochqualifizierten Bewerbungen für den Not My Job Award 2007. Die “Telephonistin” hat übrigens einen grauen Schnurrbart. Tweet