Alle Beiträge von Rude

Rude mag Musik, Hamburg und Lästerliches, Oberbekleidung und Reisen, und schreibt deshalb hin und wieder über genau diese Dinge. Er führt ein geheimes Doppelleben als Software-Entwickler.

Wir schiffen das! Es ist wieder so weit: Wahlkabarett in Wedel

Wieder einmal darf ich im Theater Wedel mitwirken, diesmal ist (zum sechsten Mal?) wieder Kabarett angesagt. Ich habe ein paar Nummern geschrieben und sitze am Klavier. Mit mir auf der Empore ein bestens aufgelegtes „Außerparlamentarisches Orchester“, diesmal sogar siebenköpfig: Trompete, Saxophon/Klarinette, Posaune, Bass/Tuba, Schlagzeug, Klavier und – neu! – Flöte!

Seit etwa März arrangiere ich im Akkord (sic!) Songs für die Band, aber immer wieder haut es mich um, wenn ich bei der ersten Live-Probe den Sound echter Instrumente glänzen höre! Wahnsinn!

Inhaltlich sind wir wieder umtriebig: Nachdem wir vor vier Jahren nachts in den Reichstag eingestiegen sind, spielt das Geschehen diesmal an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, das mit bemerkenswerten Passagieren und einer bemerkenswerten Crew in bemerkenswerter Mission unterwegs ist.

Weiterhin erfährt man eine Menge über Leberwurst-Eis, und auch die Duu-Jaas, die Alten Damen und das Kasperle sind wieder dabei.

Karten gibt es seit neuestem auch online beim Theater Wedel.

Kommet zuhauf. Nur zusammen schiffen wir das!

Kantinenqualle

Lazy Sunday: Sohn entdeckt beim Blättern im Tierebuch den Tiefseekraken „Grimpotheutis“ und präsentiert ihn mir mit den Worten „Der sieht aus, als ob’s in seiner Kantine schon wieder nur Qualle gibt.“

Es folgt ein spaßiger Nachmittag mit Bleistift und Zeichentablett:

Einzelhandel: stationär oder schon ambulant?

Einkaufen gehen wird täglich schwerer. Ich weiß nicht mehr genau, wann das anfing. Vielleicht als Tchibo begann, in seinen Läden alles außer Kaffee zu verkaufen. Oder als Aldi Ende der Neunziger plötzlich Computerfachmarkt wurde. Schon damals beschlich uns doch das Gefühl, dass Laden und Ware eigentlich nicht zusammengehören!

Und wie sieht es heute aus? Zum Paketabholen gehe ich in den Weinladen, denn dort bringt der Postbote es ungefragt hin, wenn ich nicht zuhause bin. Will ich hingegen nur eines abgeben, so kann ich das auch beim Bäcker tun. Früher war dafür die Post zuständig, aber die möchte heute in erster Linie Versicherungen und USB-Sticks verkaufen. Bei uns im Stadtteil verkauft sie ironischerweise auch Brot. Glühbirnen (100 Watt, für alles darunter kann man auch biolumineszentes Plankton verwenden) bekomme ich im Werkzeugfachhandel. Eine dafür geeignete Lampe (mit Keramikfassung) im Zooladen (für die Eidechsen, wissenschon). Bier gibt es an der Tankstelle. Fällt mir das Bierglas aus der Hand, gehe ich damit — richtig! — zum örtlichen Headshop, denn dort gibt es den anscheinend letzten verbleibenden Glasbläser Hamburgs.

Und obwohl der ganz viele Cannabisblätter an seinem Schild dran hat, gibt’s da nix zum Kiffen. Dafür müsste man zum Beispiel zum Busbahnhof, der so heißt, weil da früher mal die Bahn Busse fahren ließ. Zwischendurch machte das auch mal die Post. Also, Busfahren, nicht Cannabis verkaufen. Habe grad gelesen, demnächst macht das die Apotheke. Also, Cannabis verkaufen, nicht Bus fahren.

Obwohl, wer weiß.

Weihnachten kommt unerwartet

Im Nachtrag zu meinem Weihnachtsmärchen noch mal ein Video des Songs „Weihnachten kommt unerwartet“ mit der unvergleichlichen Monika als gestresste Hausfrau!

Schizofilm

In einem meiner nächsten Musikvideos möchte ich gleichzeitig Personen im Set haben, die dort aber gar nicht gleichzeitig waren und sich im Idealfall nie begegnet sind.

Habe daher mal ein wenig mit Premieres Korrekturmasken herumgespielt:

Das ist natürlich weit weg von Perfektion (man beachte den Mostly Wireless Bass), aber für planlos aus der Hüfte geschossen fand ich das Ergebnis ganz gut. Die  automatische Helligkeitsanpassung der Kompaktkameras ist allerdings ein Problem.

He Lücht!

In meinem Weihnachtsmärchen „Piraten im Weihnachtsstress“, das im Dezember im Theater Wedel gelaufen ist, darf ich auch hin und wieder selbst auftreten — in Gestalt des Barkassenführers „He Lücht“, der als Rezitativ durch das Geschehen führt und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Begleitet von den wunderbaren Jungs des Spitzerdorf-Schulauer Männergesangsvereins, der per Video eingespielt wird.

Ich habe von zwei der Rezitative mal Videos zusammengeschnitten. Viel Spaß beim Mitsingen!

Nach der Show ist vor der Show

So, mit erfolgreichem Abschluss des Jahres 2015 ist auch die Theatersaison meines Familienweihnachtsmärchens „Piraten im Weihnachtsstress“ zuende. Über dessen Fortgang habe ich ein Jahr lang im Piratenblog Buch geführt.

Aber es wäre ja schade, wenn es bei dieser einen Aufführungssaison bleiben sollte, oder? Daher habe ich für das Stück eine Website erstellt, die sich an Amateur- und Profibühnen richtet, die vielleicht gerade auf der Suche nach einem neuen Weihnachtsstück ist. Nach Weihnachten ist ja auch immer vor Weihnachten.

Also, hier ist die Website für Piraten im Weihnachtsstress, ein modernes Weihnachtsmärchen.

Noctango

Vor einiger Zeit durfte ich Kristians „Noctango“ auf Konzerten und im Studio am Piano begleiten. Jetzt gibt’s ein schönes Video dazu:

Mit dabei auch die gute Lin Chen am Schlagzeug.

Piratenblog

Dieses Jahr gehört freizeitlich gesehen ganz den Vorbereitungen für mein Kinder-Musical „Piraten im Weihnachtsstress“. Was da so geschieht, wird in einem eigenen Projektblog festgehalten. Viel Spaß beim Schmökern und Mitfiebern.

Übrigens: in 1 Monat, 1 Woche und 4 Tagen ist Premiere!

Zum Piratenblog

Piraten im Weihnachtsstress

So, nun ist es raus: mein Weihnachtstheaterstück, Projektname „Unter aller Kanone“, wird unter dem Namen „Piraten im Weihnachtsstress“ im Theater Wedel laufen. Die erste öffentliche Ankündigung gab es am Wochenende auf einem Flyer fürs Hafenfest, nebst einem hübschen Ankündigungstext:

piratenflyer

Nunmehr ist auch die letzte Rolle besetzt und die erste Leseprobe hinter uns gebracht. Ganz schön aufregend. Aber, wie die Queen sagt: Ruhig bleiben und weitermachen.